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Kaulquappe: Februar 2021 vom 14.02.2021

Nürnberg, 14.02.2021

 Liebe FriedensfreundInnen,

der 22. Januar 2021 bleibt ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Abschaffung aller Atomwaffen. Von der Fahnenaktion haben wir einen Bilderbogen zusammengestellt, denn um Nürnberg herum haben einige Friedensfreund*innen eine Fahne als Zeichen der Freude ihr Haus bzw. Fenster verschönert. Haben Sie auch noch ein schönes Foto zu dieser Aktion?Dann senden Sie es uns zu. Wir stellen es in die Galerie.

Doch wie geht es weiter, wann wird auch Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag zustimmen. Hier gibt es (NATO-treue) Argumente gegen diesen Vertrag. Aber interessanterweise hat der Wissenschaftliche Dienste des Bundestags die Argumente der Regierung zerpflückt! Hierzu gibt es einen interessanten Beitrag 

Wer übrigens den Vortrag von Wolfgang Nick zum Verbotsvertrag versäumt hat. Weiter unten ist das Video (auch auf unserem Youtube-Kanal) zu finden. Sehr aufschlussreich war auch das Gespräch mit Alain Rouy von der französichen Friedensbewegung war ebenfalls sehr aufschlussreich. (ebenfalls auf Youtube) Ganz besonderen Dank geht hier an Birgitta, die die Gespräche ganz locker aber sehr fundiert vom Sofa aus leitet. Die nächsten zwei sind schon geplant (siehe unten).

Dass das Thema auch auf unserem Ostermarsch 2021 eine große Rolle spielen wird, zeigt auch der Aufruf, der die Tage vom Nürnberger Friedensforum verabschiedet wurde. Hoffen wir, dass der Ostermarsch heuer wieder als „Präsenzveranstaltung“ vor der Lorenzkirche stattfinden kann. 

Eine interessante Begegnung hatten wir bei einer Online-Veranstaltung zusammen mit den Families for Future. Die Verbindung Umweltzerstörung und Atomwaffen haben wir anhand unserer Ausstellung „Die Uhr tickt“. Bei der Veranstaltung trafen wir auf erstaunte Gesichter, ist doch das Thema Atomwaffen noch nicht in allen Köpfen angekommen. Eine Zusammenarbeit ist hier unbedingt von Nöten. Arbeiten wir daran. Denn diese Katastrophen sind abwendbar!

Kommen Sie gut durch die nächsten Wochen!

Ihr Kaulquappenteam.

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Veranstaltungen

Die letzten Wochen waren wir sehr fleißig: fast jede Woche gab es eine Veranstaltung. Zwei Angebote wurden sogar als „Tipp des Tages“ von den Nürnberger Nachrichten beworben. Das spornt uns an, weiterzumachen! Mit einer kleinen, aber bedeutenden Änderung:

Wurden bisher alle Veranstaltungen als Livestream auf YouTube angeboten, werden wir ab sofort ZOOM-Meetings anbieten. Warum?

Wir hatten YouTube gewählt, um eine möglichst „barrierefreie“ Teilnahme zu ermöglichen, ohne Anmeldung und Installation. Der Personenkreis, für den wir das anboten, war aber nicht da. Soweit wir beurteilen können, war unser Publikum technisch versiert genug, um auch an ZOOM-Konferenzen teilzunehmen.

ZOOM ermöglicht vielfältige direkte Interaktion, die Vortragenden sehen ihr Publikum und seine Reaktion, es gibt Umfrage- und Austauschmöglichkeiten – und vor allem kann jeder sprechen und auch Dinge zeigen.

ZOOM funktioniert auf PC und Smartphone gleichermaßen. Es setzt ein Mikrofon voraus – und eigentlich auch eine (eingebaute) Webcam. Wir empfehlen dringend, die ZOOM-App zu installieren, die beim ersten Aufruf automatisch angeboten wird. Bitte testen Sie dann Mikrofon und Webcam. 

Unsere Links sind veranstaltungsspezifisch und sie gelten nur während der Veranstaltung.

Der Einfachheit halber haben wir einen Standard-Link auf unserer Webseite eingerichtet, der zu jeder Online-Veranstaltung des Friedensmuseums gilt und tagesaktuell auf den eigentlichen zoom-Link zugreift!

Wir zeichnen die Veranstaltungen auf und veröffentlichen sie hinterher auf unserem YouTube-Kanal. Damit können Menschen ohne ZOOM-Möglichkeit doch noch reingucken.

Mi., 24.02.2021 , um 19 Uhr
online, Zoom-Meeting
Gespräche auf geteiltem Sofa: Karim Abu-Omar
Klimagerechtigkeitsbewegung und Friedensbewegung gehören zusammen! Deswegen haben wir Karim Abu-Omar eingeladen: seit der Gründungsphase 2018 ist er aktiv bei Extinction Rebellion (XR). XR hat sich dem gewaltfreien Widerstand verpflichtet und dem zivilen Ungehorsam. Das lädt ein zum Erfahrungsaustausch! In Erlangen, wo er an der FAU als Privatdozent arbeitet (Fachbereich Sportwissenschaft) gehört Karim auch zu den Gründern der „Klimaliste“, die ja mit 2 Sitzen im Stadtrat vertreten ist und schon etliche Erfolge vorweisen kann. Wird daraus eine neue ökologische Wahlbewegung? Wir freuen uns auf ein anregendes Gespräch.

Mo., 01.03.2021 , um 19:00 Uhr
online, Zoom-Meeting
Gespräche auf geteiltem Sofa: Wolfgang Schlupp-Hauck, Mutlangen
Er verkörpert die Kontinuität vom Widerstand gegen die Raketen in den 80ern zur internationalen Friedens-(Jugend-)Arbeit und zur Kampagne für den Atomwaffenverbotsvertrag. Schon davor kämpfte er jahrelang für den Fortbestand des Atomwaffensperrvertrags (NPT). Viele Reisen – meist (auch) mit Fahrrad waren die Folge. Unser Gespräch haben wir auf den Jahrestag der Bikini-Atomwaffentests gelegt, die Opfer sollen nicht vergessen werden! Das Gespräch führt Birgitta Meier.

Vorschau

Unvergessen: Die weiße Rose und ihr gewaltfreier Widerstand
Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl in der Universität München beim Ausstreuen von Flugblättern gegen Hitler-Deutschland erwischt und festgenommen. Der Volksgerichtshof verurteilte sie am 22.2. im Schnellverfahren zum Tode. Das Urteil wurde sofort vollstreckt.
Lesen Sie selbst, was Hans und Sophie Scholl, und andere Mitglieder der Weißen Rose in ihren Flugblättern (insbesondere 4 und 6) mit deutlichen Worten gegen Nazis geschrieben haben.

Sophie Scholl wäre am 9. Mai 100 Jahre alt geworden. Das Friedensmuseum wird ihren Geburtstag im Mai in besonderer Weise feiern.  

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Wolfgang erklärt den Atomwaffenverbotsvertrag

Wolfgang erklärt den Atomwaffenverbotsvertrag

Der erste Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt ist getan: Dr. Wolfgang Nick vom Vorstand des Friedensmuseums erklärt anschaulich dieses komplexe Vertragswerk. Dieses und weitere Videos zum Thema finden Sie auf unserem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/user/FRIEDENSMUSEUM

Weiter lesen.

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Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr. und jeden 1. Sa. im Monat von 15-17 Uhr. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln

Ihre Redaktion der Kaulquappe des Friedensmuseums Nürnberg

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