Nürnberg, 21. Juli 2024

 Liebe FriedensfreundInnen,

Corona schlägt wieder zu

Wir hatten es uns auch anders vorgestellt: Aber mit der jetzigen Coronasituation sind Präsenzveranstaltungen im Museum mit G2+ einfach nicht sinnvoll durchzuführen, deshalb haben wir uns zu Absagen entschlossen.

So fallen die Termine am 2.12. mit der Lesung "Fluchtwege - Fremdsein und Ankommen im Frieden?" und der Vortrag "Verfeuert das Militär unser Klima?" am 9.12.2021 aus. 
Wir werden sehen, was wir im neuen Jahr davon nachholen können.

Das Museum bleibt weiter zu den allgemeinen Bedingungen geöffnet. In der Weihnachtspause schließen wir vom 21.12.2021.-9.1.2022

In Berlin hat sich die Ampel zu einem Koalitionsvertrag durchgerungen. Aber was bedeutet das für die Friedenspolitik? Der Atomwaffenverbotsvertrag soll demnach von Deutschland NICHT unterschrieben werden. Auch wenn nun laut ICAN Beobachter zur ersten Konferenz nach Wien gesendet werden.
Der Friedensratschlag hat hier eine Stellungnahme zum Koalitionsvertrag herausgegeben, die sich lohnt zu lesen. Da gibt es sicherlich für uns Friedensbewegte viel zu tun. 

Ganz besonders wollen wir auf eine Ausgabe von Transparent-TV verweisen: Zum Thema: "20 Jahre Bundeswehr in Afghanistan"  spricht Clemens Ronnefeldt mit Andreas Zumach, Unbedingt sehenswert: https://youtu.be/KGKh5nqDG4I

 

Ihr Kaulquappenteam wünscht eine schöne Vorweihnachtszeit. Bleiben Sie gesund,

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Veranstaltungen 

Beachten Sie bitte die aktuellen Corona-Regeln

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Samstag, 18.12. ab 9:00, Online

Workshop für alle zum Atomwaffenverbotsvertrag

Wie Sie wissen, bereitet das Friedensmuseum eine Jugenddelegation nach Wien vor zur AVV-UNO-Konferenz. Für alle Teilnehmenden ist ein Einführungsworkshop obligatorisch. Für alle anderen Menschen - also für Sie - ist eine Teilnahme auch möglich - und wir denken, auch lohnend! Deswegen laden wir Sie heute ein! 

Hier finden Sie das Programm:
https://www.friedensmuseum-nuernberg.de/wienworkshop/ Sie merken schon: Es ist nicht nur für Jugendliche gedacht - und nicht nur für Wien-Reisende, sondern für alle, die sich einmal vertieft mit der Problematik "Atomwaffenabschaffung" befassen möchten.

Einziger Unterschied: die Delegationsteilnehmenden haben "Porträts" vorbereitet und stellen sich vor, weil sie ja in Kürze zu einer Gruppe zusammenwachsen sollen. Die anderen interessierten Teilnehmenden brauchen das natürlich nicht. (Und es ist auch niemand böse, wenn sie das Meeting am Nachmittag vorzeitig verlassen, sobald es um die konkreten Wien-Fragen geht).

Wir haben auch genügend Pausen eingeplant - und genügend Zeit für die Teilnehmenden. 
Der Workshop findet auf ZOOM statt.
https://us02web.zoom.us/j/8982209633?pwd=MlhwT3NqaTR4M0tqNHJ2NjN5cUpxdz09

Meeting-ID: 898 220 9633
Kenncode: JH9acd

Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk der DFG-VK unterstützt den Workshop.

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VORANKÜNDIGUNG FÜR 2022

Di., 25.01.2022 , um 19 Uhr im Friedensmuseum

Modstandsbevægelsen*: Dänischer Widerstand im Zweiten Weltkrieg - von einer Dänin erzählt.

(* der dänische Begriff für die Widerstandsbewegung im Zweiten Weltkrieg)

Es ist die Zeit zwischen 1940 und 1945 und Dänemark ist unter deutscher Besatzung, durch das nationalsozialistische Regime. Wegen der Zusammenarbeit der dänischen Regierung mit der Besatzungsmacht, war es der Bevölkerung überlassen Widerstand gegen die Besatzung zu leisten.

Die Geschichte der mutigen Zivilisten soll an diesem Abend vorgestellt werden. Dabei soll kurz die dänische Geschichte im Zweiten Weltkrieg dargestellt werden, die Geschichte der Widerstandsgruppen, sowie ihre Arbeit präsentiert werden. Es soll ebenfalls besprochen werden, wie diese Geschichte heute in der dänischen Gesellschaft wahrgenommen wird.

Im Vortrag von Victoria Persson werden Sie mehr zu Themen wie Shellhuset, Hvidstengruppen und Kaj Munk erfahren. Wir freuen uns auf Sie!

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Buch des Monats

Karl Liebknecht oder: Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung!

Karl Liebknecht oder: Nieder mit dem Krieg, nieder mit der Regierung!

Im Dietz-Verlag hat Klaus Gietinger ein sehr persönliches Buch über Karl Liebknecht vorgelegt. Im Mittelpunkt steht der Antimilitarist, der schon 1904 forderte, antimilitaristische Jugendpolitik in das Zentrum des sozialdemokratischen Wirkens zu rücken. Die SPD folgte ihm nicht. Für sie war der preußische Militarismus ein Nebenwiderspruch (auch Rosa Luxemburg war damals nicht an seiner Seite). 1907 erschien seine Schrift "Militarismus und …

Weiter lesen.

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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg!
Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr. und jeden 1. Sa. im Monat von 15-17 Uhr. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln

Ihre Redaktion der Kaulquappe des Friedensmuseums Nürnberg

Das Friedensmuseum wird unterstützt von der Stadt Nürnberg.