Nürnberg, 21. Juli 2024

 Liebe FriedensfreundInnen,

Die Waffen Nieder!

So ist der Titel eines wichtigen Buches in unserer Bibliothek. Es ist aber auch die wichtige Überschrift in diesen Tagen. Eine von vielen Mahnwachen fand hierzu vor der Lorenzkirche statt. Der Krieg in der Ukraine hat uns alle entsetzt, aber auch mobilisiert. Mal wieder bewähren sich die Transparente der letzten Jahr(zehnt)e. Im Archiv des Friedensmuseums ist hier was Passendes zu finden.

Auf zwei wichtige Texte zur aktuellen Situation soll hier verwiesen werden:
Ein offener Brief russischer Wissenschaftler*innen
- sowie die Verurteilung der russischen Invasion von ICAN. (das Friedensmuseum ist Partnerorganisation) Hier geht es um eine mögliche atomare Bedrohung.

Wie geht es weiter?

Viele Aktionen werden folgen: von Friedensgebeten über Mahnwachen bis hin zum bereits in Planung befindlichen Ostermarsch am 18. April vor der Lorenzkirche. Deshalb:

In diesen Zeiten braucht die Friedensbewegung ein Medium, das ALLEN zugänglich ist und ALLEN erlaubt, schnell zu informieren und zu reagieren. Wir schlagen vor: Die gute alte Mailingliste! Und wir haben ja eine - seit dem Kosovokrieg. Dazwischen musste sie umziehen usw. Aber: sie ist im Kern gleich geblieben, gedacht für alle Friedensbewegten in Mittelfranken, ob organisiert oder nicht, Mitglied im Friedensforum oder nicht! Es gibt nicht sehr viele Mails in der Liste. Aber eben Infos über die nächste Mahnwache, den nächsten Vortrag... Und es gibt keinen Spam! 
Unsere Liste heisst auch ganz einfach: frieden-nbg. 
Und wer sie jetzt abonnieren will, schreibt einfach eine (leere) Mail an: 
frieden-nbg+subscribe@googlegroups.com
Und wer sie wieder abbestellen will: das geht genauso einfach, der Link dazu ist in jeder Mail.

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Wir trauern um Sophie Rieger

Betroffen gemacht hat uns diese Tage der Tod der Friedensfreundin Sophie Rieger. Zur Erinnerung hängt ein Nachruf im Schaufenster des Friedensmuseums. Auch sie war eine, die die Grünen Ende der 1990er Jahre verließ, als es zur Zereißprobe um den militärischen Einsatz in Jugoslawien kam.

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Vernissage

Unsere Ausstellung "Die Uhr tickt" ist für ein paar Wochen (bis zum 13. April) ergänzt durch Plakate von .ausgestrahlt: Zur Suche eines Endlagers für hochradioaktiven Atommüll in Deutschland.

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"Die Uhr tickt" unterwegs

Und unsere Ausstellung geht inzwischen als Plakatversion auf Wanderschaft. Aktuell in der "Pazifik Informationsstelle" in Neuendettellsau wie auch bald in München und Fürth.

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Vielen Dank, Victoria

Bedankt und verabschiedet haben wir uns bei Victoria Persson. Sie hat uns im Vorstand tatkräftig bei der Archivarbeit und der Entwicklung der Ausstellung "Die Uhr tickt" unterstützt. Einige haben sicher auch die Veranstaltung  Modstandsbevægelsen: Dänischer Widerstand im Zweiten Weltkrieg über zoom verfolgt. Nachzuschauen auf unserem YouTube-Kanal . Victoria wird bald mit ihrem Freund nach Irland gehen. Der Dank konnte Corona-bedingt erst jetzt erfolgen. Wir wünschen Victoria viel Glück und alles Gute für die Zukunft.

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Veranstaltungen 

Beachten Sie bitte die aktuellen Corona-Regeln

Der Zugang zur den online-Veranstaltungen finden Sie hier:

https://www.friedensmuseum-nuernberg.de/Online-Veranstaltung

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ACHTUNG: neuer Termin: Mi., 02.03.2022 , um 18:30 Uhr online  

Lesung von Ray Acheson: Banning the Bomb. Smashing the Patriarchy

Ray Acheson ist derzeit Direktor*in von Reaching Critical Will. Das ist das Abrüstungsprojekt der WILPF (Women‘s International League for Peace and Freedom). Das Buch „Banning the Bomb. Smashing the Patriarchy“ - ein feministischer Blick auf Nuklearpolitik - machte Furore. Gemeinsam mit Ray Acheson werfen wir einen feministischen Blick auf die Notwenigkeit nuklearer Abrüstung und lernen, warum sich Engagement lohnt. Eine gemeinsame Veranstaltung von Netzwerk Friedenskooperative, Friedenswerkstatt Mutlangen und das Frauennetzwerk für Frieden. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden. Der Anmeldelink folgt rechtzeitig

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Mi., 09.03.2022 , um 16 Uhr im Friedensmuseum. bitte anmelden!

Lesung "Der Weltverbesserer - Der es nicht lassen kann" mit Hans-Joachim Patzelt

Hans-Joachim Patzelt hatte es letztes Jahr geschafft! Er veröffentlichte seine Biografie: 80 Jahre unterhaltsame und auch selbstkritische Zeitgeschichte. In seiner Lesung hören wir insbesondere von seinen Erfahrungen und Erlebnissen als engagierter Gewerkschafter und nimmermüder Friedensarbeiter. Moderation: Elke Winter

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Mo., 04.04.2022 , um 19:00 Uhr  online  

Stimmen gegen den Krieg aus der Ukraine und Russland

Noch vor dem russischen Überfall auf die Ukraine haben wir folgende Veranstaltung geplant: Stimmen gegen den Krieg. Wir wollen nicht die Geschichte des Konflikts nachzeichnen, denn wir wissen: In Russland wie in der Ukraine gibt es Aktive, die sich gegen Krieg und Gewalt wenden. Sie dringen in unseren Medien nicht durch. Ihnen möchten wir in unserem Webseminar Gehör verschaffen:
Elena Popova aus St. Petersburg vertritt die "Soldatenmütter", eine antimilitaristische Organisation. Sie setzt sich ein für das Recht und den Schutz von Kriegsdienstverweigerern. Yurii Sheliazhenko aus Kiew ist Vorsitzender der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung und Vorstandsmitglied des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung und von "World beyond War".
In dem Webseminar wollen wir fragen: Wie sehen Militarismus, Antimilitarismus und Friedensbewegung in Russland und der Ukraine aus? Welche Ziele haben die Friedensaktivist*innen? Welche Möglichkeiten der Konfliktlösung sehen sie? Wie ist die Lage der Kriegsdienstverweigerer in diesen Ländern? Und wie können wir sie von hier aus unterstützen?
Moderation: Dr. Christine Schweitzer, Bund für Soziale Verteidigung und Rudi Friedrich, Connection e.V.
Seminarsprache ist Englisch.
Anmeldungen bitte an: friedensmuseum@online.de

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Schon einmal vormerken:

Mo., 18.04.2022 , um 15-17 Uhr  Nürnberg Lorenzkirche oder Kornmarkt

Ostermarsch 2022

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Wir sehen uns sicher bei den nächsten Aktionen und Veranstaltungen
Ihr Kaulquappenteam

 

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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg!
Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr. und jeden 1. Sa. im Monat von 15-17 Uhr. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln

Ihre Redaktion der Kaulquappe des Friedensmuseums Nürnberg

Das Friedensmuseum wird unterstützt von der Stadt Nürnberg.