Jan
30
Mo
Jugend mit Hoffnung – vom Leben an der Grenze in Marokko/Melilla @ Friedensmuseum Nürnberg
Jan 30 um 19:30

mit Dr. Norbert Dischinger
Schon vergessen? Tägliche Bilder vom Krieg in der Ukraine und Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen, lassen die Situation an der EU-Außengrenze auf dem afrikanischen Kontinent völlig aus dem Blick geraten. Die zu Spanien gehörende Exklave Melilla ist mit einem gigantischen Grenzzaun abgesichert, um Flüchtlinge abzuschrecken. Jugend mit Hoffnung? Dr. Norbert Dischinger, jesuitenweltweit in Nürnberg, war vor Ort und schildert uns in seinem Vortrag seine aktuellen Impressionen. Anschließend besteht die Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion.

Veranstalter: Friedensmuseum

Feb
8
Mi
Lesung: Am Abend vor dem Meer. @ Friedensmuseum Nürnberg
Feb 8 um 16:00

Schon vergessen? Bei dem Versuch, sich vor dem Krieg in Syrien 2015 in Sicherheit zu bringen, ertrank Alan Kurdis im Mittelmeer – ein kleiner Junge im Alter von drei Jahren. Sein Schicksal berührte viele Menschen. Ein Rettungsschiff trägt seither seinen Namen. Im Jahr nach Alans Tod starben weitere 4176 Menschen bei dem Versuch, über das Meer in Sicherheit zu kommen…

Vom Schicksal Alan Kurdis inspiriert, widmet der Autor Khaled Hosseini – selbst ein Afghanischer Flüchtling – dieses Buch den Tausenden von Flüchtlingen, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung im Meer ertrunken sind.
Elke Winter wird das Buch und seine Geschichte vorstellen.
Ab 15 Uhr besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Menschen & Rechte sind unteilbar“ anzuschauen.“ Auch hier geht es um Menschen auf der Flucht.“

Veranstalter: Friedensmuseum

Feb
14
Di
Menschen & Rechte sind unteilbar – @ Friedensmuseum Nürnberg
Feb 14 um 19:30

wie sieht die Menschenrechtssituation in Nürnberg aus?
mit Martina Mittenhuber
Frau Martina Mittenhuber ist Leiterin der Stabsstelle für Menschenrechte & Gleichstellung der Stadt Nürnberg. Sie wird in ihrem Vortrag über die Menschenrechtssituation in Nürnberg informieren. Fragen die uns u.a. bewegen: wie werden Flüchtlinge und Asylsuchende in Nürnberg aufgenommen? Welche Probleme gibt es – und wie sehen Unterstützungsmöglichkeiten aus? Gibt es Unterschiede zwischen Kriegsflüchtlingen und Asylsuchende?“

Veranstalter: Friedensmuseum

Feb
22
Mi
Unvergessen: Sophie Scholl @ Friedensmuseum Nürnberg
Feb 22 um 16:00

Wir kennen sie als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, die sich gegen Hitler und für ein Ende des zweiten Weltkrieges einsetzte. Beim Flugblattverteilen in der Universität München wurde Sophie Scholl erwischt, und zum Tode verurteilt. Das Todesurteil wurde am 22. Februar 1943 vollstreckt. Conny Marion und Elke Winter erinnern am 80.Todestag an diese lebensfrohe, junge Frau und spüren nach, was Sophie Scholl auch heute noch so besonders macht.

Es besteht die Möglichkeit, ab 15 Uhr die Ausstellung „Menschen & Rechte sind unteilbar“ anzuschauen.“

Veranstalter: Friedensmuseum

Mrz
7
Di
Helene Stöcker – Radikale Feministin und Kriegsgegnerin @ Friedensmuseum Nürnberg
Mrz 7 um 19:30

Zusammen mit der IFFF/WILPF (Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit) präsentiert das Friedensmuseum eine der großen Vordenkerinnen sowohl der Frauenbewegung wie auch des aktiven Pazifismus. Das Referat hält der Historiker Dr. Guido Grünewald aus Köln. Die Veranstaltung findet hybrid statt (ZOOM und im Museum)Helene Stöcker, geb. 1869 in Elberfeld, studierte als eine der ersten Frauen an der Berliner Universität, promovierte in Bern und wurde im „Bund für Mutterschutz“ aktiv. Im Namen einer „Neuen Ethik“ kämpfte sie für die rechtliche und sexuelle Emanzipation der Frau, für den Schutz lediger Mütter und die Rechtsgleichheit unehelicher Kinder sowie für Bildung und finanzielle Unabhängigkeit als Voraussetzung für eine echte Partnerschaft zwischen den Geschlechtern. Stöcker, die auf die Vernunft vertraute, erlebt den 1. Weltkrieg als Schock. Sie nahm am Internationalen Frauenfriedenskongress 1915 in Den Haag teil und setzte sich für ein rasches Kriegsende ein. Nach 1918 propagierte sie radikale Gewaltfreiheit und Kriegsdienstverweigerung. 1919 wurde sie Gründungsmitglied der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“ (WILPF, IAAA). Sie wurde im Bund der Kriegsdienstgegner (BdK) aktiv und war Mitbegründerin der WRI (War Resisters International). Gleichzeitig bekleidete sie in den 1920er Jahren führende Funktionen in Organisationen wie der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) und dem International Peace Bureau (IPB), die mehr völkerrechtlich orientiert waren. Sie kämpfte auch für soziale Gerechtigkeit und reflektierte das Problem revolutionärer Gewaltanwendung. 1933 floh sie vor den Nazis und starb 1943 in New York.

Veranstalter: Friedensmuseum et al.

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Apr
17
Mo
Gewaltfreiheit in aktuellen Konflikten – gibt's das denn überhaupt? @ Friedensmuseum Nürnberg
Apr 17 um 19:30

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat Gewaltfreiheit einen schlechten Stand im öffentlichen Diskurs. Mehr noch: sie wird systematisch totgeschwiegen. Militärische Gegenwehr wird als alternativlos dargestellt, selbst um den Preis der Zerstörung des eigenen Landes. Der Vortrag zeigt unbekannte und effektive Beispiele ziviler Gegenwehr – nicht nur in der Ukraine sondern auch bei vielen anderen blutigen Konflikten, die gegenwärtig, von uns meist unbeachtet, ausgetragen werden. Die Referentin Dr. Christine Schweitzer (Hamburg) ist Friedensforscherin und Friedensarbeiterin. Sie hat über gewaltfreie Interventionen im ehemaligen Jugoslawien promoviert (2009). Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie als Praktikerin im Bereich zivile Konfliktbearbeitung tätig. Sie arbeitet als Geschäftsführerin des Bund für Soziale Verteidigung und ist Mitarbeiterin  im Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung. Einige Jahre war sie Programmdirektorin der internationalen „Nonviolent Peaceforce“ und von 2014-2019 im Vorstand der „War Resisters International“.

Veranstalter: Friedensmuseum

Mai
5
Fr
Jahreshauptversammlung des Friedensmusum e.V. @ Friedensmuseum Nürnberg
Mai 5 um 15:00
Sep
22
Fr
Reihe Gewaltfreiheit: Christine Schweitzer II @ Friedensmuseum Nürnberg
Sep 22 um 19:30