Mrz
15
Fr
Vernissage: Hunger verstehen – Hunger bekämpfen @ Friedensmuseum Nürnberg
Mrz 15 um 17:00

Unsere Erde bringt genug Nahrung hervor für 8 Milliarden Menschen. Und doch hungern so viele. Warum?
Die Ausstellung zeigt Zusammenhänge auf zwischen: Umweltzerstörung und Hunger,
ausbeuterischen Wirtschaftssystemen und Armut, Krieg und weltweiten Fluchtbewegungen – Hunger als Kriegswaffe.
Um Hunger zu bekämpfen, müssen Krisen weltweit gemeinsam gelöst werden. Wichtigste Voraussetzung ist Frieden!
Die Ausstellung ist ein Projekt der „Initiative gegen Hunger“ und des Münchner Friedensbündnisses. Sie wird mit aktuellen Bezügen ergänzt.
Den Eröffnungsvortrag hält Matthias Gast von der „Initiative gegen Hunger“. Die Vernissage wird musikalisch begleitet von Jonny Brzank mit seiner Gitarre.

Veranstalter: Friedensmuseum

Apr
1
Mo
Ostermarsch 2024 @ Rosa-Luxemburg-Platz
Apr 1 um 14:00

Auftakt am Rosa-Luxemburg-Platz mit Kurzbeiträgen und anschl. Demonstrationszug zum Kornmarkt, dort Hauptkundgebung um 15 Uhr. 16:30 Uhr ist Friedensgebet in St. Jakob

Veranstalter: Friedensforum

Apr
11
Do
Jahreshauptversammlung des Friedensmuseum Nürnberg e.V. @ Friedensmuseum Nürnberg
Apr 11 um 18:00 – 20:00
Apr
12
Fr
Krieg, Armut, Hunger @ Friedensmuseum Nürnberg
Apr 12 um 19:30

Hungerbekämpfung ist Ursachenbekämpfung. Man kann nicht über Menschenrechte sprechen, wenn man Menschen verhungern lässt, denn Nahrung ist seit 1966 ein Menschenrecht.
 
Die Erde bietet genügend Platz und Nahrung für 8 Milliarden Menschen. Auch zehn Milliarden wären kein Problem. Es ist genug für alle da – alle Grundbedürfnisse können befriedigt werden. Tatsächlich ist das Problem ein anderes, mit einem Wort: Gier. Krieg, Ressourcenverschwendung oder Lebensmittelspekulation. Letztlich sind hungernde Menschen die Opfer einer verhältnismäßig kleinen Menschengruppe, die alles an sich reißt.
 
Die internationalen Hilfswerke halten sich bei der Ursachenbenennung diplomatisch zurück. Industriestaaten profitieren von der Ausbeutung der Entwicklungsländer. Doch die größten Ausbeuter sind auch die spendabelsten Geldgeber. Die Ausstellung soll die Ursachen des weltweiten Hungers benennen, denn erst dann wird klar, dass dieser Missstand geändert werden könnte.

Diese These stellt unser Referent, der Ausstellungsmacher Matthias Gast von der Münchner „Initiative gegen Hunger“ zur Diskussion

Veranstalter: Friedensmuseum

Apr
17
Mi
Friedenscafé: Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland. @ Friedensmuseum Nürnberg
Apr 17 um 16:00

Der Grundrechte-Report dokumentiert den Umgang mit Bürger- und Menschenrechten in Deutschland durch staatliche Institutionen. Der vorliegende Report wirft ein Blick auf das Jahr 2022, dem Jahr des völkerrechtswidrigen Einmarsches Russlands in die Ukraine. Er thematisiert u.a., ob die Verfassungsänderung über das „Sondervermögen Bundeswehr“ in Höhe von 100 Milliarden Euro das grundgesetzliche Friedensgebot verletzt hat, und die Waffenlieferungen in die Ukraine gegen das völkerrechtliche Neutralitätsrecht verstoßen?
Ein Schlaglicht wird auf die zunehmende Armut in Deutschland geworfen: Wie sieht es mit der Unantastbarkeit der Würde des Menschen aus – angesichts der hohen Inflation, Preisexplosionen von Nahrungsmitteln, Energiepreisen und Mieten? Die Grundsicherung deckt kaum das Existenzminimum….Und wie steht es um die Grundrechte beim Umgang mit Klimaklebern?
Elke Winter stellt einige wesentliche Punkte des Reports vor.
Ab 15 Uhr besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Hunger verstehen – Hunger bekämpfen“ anzuschauen.

Veranstalter: Friedensmuseum

Apr
26
Fr
Grundwissen Frieden! Die 3 Wurzeln der Friedensbewegung @ Zoom-Meeting
Apr 26 um 19:00 – 20:30

Eine „Friedensbewegung“, die sich selbst als solche bezeichnet, gab es schon im 19. Jahrhundert. Sie hat sehr unterschiedliche Wurzeln – es hilft auch unserem heutigen Verständnis, sie zu kennen! „Frieden durch Recht“, sagten die einen. Die bekannteste Vertreterin ist sicher Bertha von Suttner. Ganz anders der Ansatz der Arbeiterbewegung: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“ sagte Jean Jaurès, der große französische Friedenskämpfer. Der Deutsche Karl Liebknecht betonte die Notwendigkeit der „antimilitaristischen Propaganda“. Auf das Gewissen des Einzelnen und sein ethisches Handeln setzten religiöse wie nicht-religiöse Gewaltfreie: Leo Tolstoi sowie die Feministin Helene Stöcker.
Wir wollen gemeinsam diese „Wurzeln“ erkunden und ihren Verzweigungen bis zur Gegenwart nachspüren. Die Geschichte der Friedensbewegung kann sehr spannend sein!
Das gleiche Webinar Samstagvormittag (27.4., 10-11:30) statt. Den ZOOM-Link erhalten Sie bei Anmeldung (friedensmuseum@fen-net.de) – bitte angeben, ob Sie Freitag oder Samstag bevorzugen.

Veranstalter: Friedensmuseum

Apr
27
Sa
Grundwissen Frieden! Die 3 Wurzeln der Friedensbewegung @ Zoom-Meeting
Apr 27 um 10:00 – 11:30

Eine „Friedensbewegung“, die sich selbst als solche bezeichnet, gab es schon im 19. Jahrhundert. Sie hat sehr unterschiedliche Wurzeln – es hilft auch unserem heutigen Verständnis, sie zu kennen! „Frieden durch Recht“, sagten die einen. Die bekannteste Vertreterin ist sicher Bertha von Suttner. Ganz anders der Ansatz der Arbeiterbewegung: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“ sagte Jean Jaurès, der große französische Friedenskämpfer. Der Deutsche Karl Liebknecht betonte die Notwendigkeit der „antimilitaristischen Propaganda“. Auf das Gewissen des Einzelnen und sein ethisches Handeln setzten religiöse wie nicht-religiöse Gewaltfreie: Leo Tolstoi sowie die Feministin Helene Stöcker. Wir wollen gemeinsam diese „Wurzeln“ erkunden und ihren Verzweigungen bis zur Gegenwart nachspüren. Die Geschichte der Friedensbewegung kann sehr spannend sein!
Das gleiche Webinar findet am Freitagabend (26.4., 19-20:30) statt. Den ZOOM-Link erhalten Sie bei Anmeldung (friedensmuseum@fen-net.de) – bitte angeben, ob Sie Freitag oder Samstag bevorzugen.

Veranstalter: Friedensmuseum

Mai
2
Do
Hunger als Kriegswaffe: Filmabend zur Hungerblockade in Leningrad vor 80 Jahren @ Friedensmuseum Nürnberg
Mai 2 um 19:30

Es war eines der großen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs: Von 1941 bis 1944, 872 Tage, dauerte die Belagerung, die Aushungerung Leningrads (dem heutigen St. Petersburg) durch die deutsche Wehrmacht. Über eine Million Menschen fielen ihr zum Opfer. Vor 80 Jahren, am 27. Januar 1944, endete die Blockade durch die Befreiung der Roten Armee.
Zum Gedenken an diese Blockade zeigen wir den Film „Leningrad. Stimmen aus einer belagerten Stadt“ (NDR, 2024, 89min).
Mit einer Einführung von Rolf Engelmann.

Veranstalter: Friedensmuseum

Mai
15
Mi
Friedenscafé: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral." @ Friedensmuseum Nürnberg
Mai 15 um 16:00

Wovon lebt der Mensch? Wie wichtig ein voller Bauch – also genügend Essen – ist, hat Bertolt Brecht 1928 in der Dreigroschenoper deutlich gemacht. Auch andere zeitkritische AutorInnen und LiedermacherInnen setzen sich mit dem Thema „Hunger“ auseinander. Dabei fällt auf: nicht nur Brot, sondern auch Rosen werden gefordert…
Beim Friedenscafé nimmt Sie Elke Winter mit auf einen informativen Streifzug durch Literatur und Musik.
Ab 15 Uhr besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Hunger verstehen – Hunger bekämpfen“ anzuschauen.

Veranstalter: Friedensmuseum

Jun
8
Sa
Wo Krieg geübt wurde, singt jetzt die Lerche! @ Villa Leon
Jun 8 um 13:00

Eine Fahrradführung mit Birgitta Meier, Friedensmuseum Nürnberg, und Wolfgang Dötsch, Diplom-Biologe, Bund Naturschutz.
1632 war der Hainberg Teil von Wallensteins Lager. Später übte dort die Bundeswehr und US-Militär. Seit 1995 ist der Hainberg (213 ha) Naturschutzgebiet und Teil der fränkischen Sandachse. Viele Spezialisten, wie Heidelerche, Ödlandschrecke oder Sandgrasnelke haben hier eines ihrer letzten Rückzugsgebiete. Wir machen einen naturkundlichen und historischen Ausflug in Nürnbergs Südwesten!
um 13 Uhr für Radler an der Villa Leon oder für Fußgänger um 14 Uhr Hainbergsteg (Neumühlweg), Schautafel am Westufer

Veranstalter: FriedensmuseumBund Naturschutz