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Kaulquappe Juni 2016 vom 26.06.2016:

Nürnberg, 26.06.2016

 Liebe FriedensfreundInnen,

Nach den vielen Regentagen freuen wir uns auf schöne Sommertage. Wir wollen diese wieder mit einem Sommerfest feiern. Heute wieder einige Veranstaltungshinweise und diesmal 2 Bücher für den Strand oder wohin Euch Eure Erholungstage führen. Wir wünschen eine gute Zeit!

PS: ab 27.7.2016 schließen wir das Museum und öffnen wieder ab Mo.,12.9. zu den gewohnten Zeiten.

Unsere aktuellen Veranstaltungen

Di., 05.07.2016 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Es begann mit einer Lüge
Wie die Nato im Krieg um den Kosovo Tatsachen verfälschte und Fakten erfand. Dieser Film zeigt, wie schon vom ersten Tag des Kosovo-Krieges an die Bevölke-rung getäuscht wurde. Dieser Film zeigt auch, wie in jedem Krieg Tatsachen verfälscht und Fakten erfunden, wie manipuliert und auch gelogen wurde. Dieser Film zeigt, weshalb Bomben auf Belgrad fielen. – WDR 2001, 52Min.
Der Film wird im Rahmen der Ausstellung „Frieden hilft! – Neue Themen in der Friedensbewegung seit 1990“ gezeigt.

Mi., 20.07.2016 ab 17 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Sommerfest
Wir feiern unser Sommerfest bei hoffentlich schönem und trockenem Wetter im Innenhof der Kaulbachstraße 2. Auch in diesem Jahr haben wir die Theatergruppe ANA & Friends zu Gast mit dem Stück: „Das Angebot„.
Als Überraschungsgast haben wir einen Musiker im Museum, der lange Jahre mit der Liedergruppe Michl in der FINO Musik gemacht. Heute spielt er einige bekannte Lieder.
Nutzen Sie die Gelegenheit unsere Ausstellung Frieden hilft! bei einer Führung kennenzulernen.

Fr., 22.07.2016 von 16 bis 18 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Friedenscafé
Einmal im Monat laden wir zum Friedenscafé ein, um bei einer Tasse Kaffee gemeinsam über offene Themen zur Friedensarbeit zu sprechen.

Diese Kaffee-Runde ist inzwischen zum echten Renner im Museum geworden. Wir danken Chris und Hans-Günther, die ihre persönliche Kaffeestunde einfach ins Museum legten, um mit anderen über wichtige Friedensthemen zu diskutieren. Aus dieser Rund haben wir letztens zwei neue Mitglieder für unseren Verein gewonnen! Herzlich Willkommen!
 
Fr., 05.08.2016  von 21-23 Uhr
Museumsbrücke in Nürnberg
Hiroshimagedenken
Wenige Stunden vor dem Atombomben-Abwurf (vor 71 Jahren) auf Hiroshima gedenken wir der zahlreichen Opfer dieser schrecklichen Tat: Mit Musik, Zeitzeugenberichten und den Blick auf die aktuelle Situation um die weltweite Abschaffung der Atomwaffen. Bitte Kerzen für eine Lichtinstallation mitbringen!
Veranstalter: Friedensmuseum – NEFF – FINO und einige andere Friedensgruppen aus Nürnberg
 

Weitere Veranstaltungen jederzeit unter http://www.friedensmuseum-nuernberg.de/calendar/  Hier gibt es auch die Kalenderfunktion.

Und hier der Nürnberger Friedenskalender zum selbst ausdrucken:  http://www.friedensmuseum-nuernberg.de/veraplan/veraplan_druck.php

Neue Unterstützung im Museum

seit einigen Wochen haben wir eine weitere Unterstützung im Museum. Martina fotografiert gerne und hat sich bei uns den vielen Plakaten angenommen, die noch etwas unsortiert in den Schubladen des Museums schlummern. So sind nun einige schon abgelichtet und kommentiert. Dann wandern die Daten in unser elektronisches Archiv, wo sie unter dem Stichwort Grafik/Plakat zu finden sind.

Währenddessen ist unser Fast-Rentner Wolfgang dabei unsere Außenstelle im Pellerhaus auf Vordermann zu bringen. Zahlreiche Bücher schlummern hier (u.a. der gesamte Bestand des NEFF e.V.) So gibt es im Laufe der Zeit mehr Platz in den Regalen im Museum. Denn hier wollen wir die wichtigsten Schriften vorhalten, unter anderem auch die Bücher, die wir an dieser Stelle regelmäßig zum Lesen vorschlagen.

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Nachstehend lesen Sie die neuesten Beiträge, die wir auf unserer Webseite veröffentlicht haben

Nicht mehr lange bis zum Friedenslauf 2016

bis heute haben sich  über 1000 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Da gilt es in der verbleibenden Zeit zu trainieren und – nicht vergessen: die Schuhe zu putzen ;-))) … und eines der vielen Begleitprogramme zu buchen.. Die teilnehmenden Schulen sind (bis heute, Stand 12.6.2016). Teilweise mit der gesamten Schule als auch einzelne Klassen aus: Hans Sachs Gymnasium der gesamten Grundschule …

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Alfred Hermann Fried: "organisiert die Welt"

Alfred Hermann Fried: „organisiert die Welt“

Für die Urlaubszeit möchten wir Ihnen ein schönes, ein bibliophiles Buch empfehlen, eines, das nicht nur wichtig ist, sondern auch Freude bereitet! „Alfred Hermann Fried: organisiert die Welt“ ist so ein Buch. Herausgegeben wurde es von Guido Grünewald, dem Historiker der DFG-VK, der auch schon das internationale Fried-Symposium 2011 in Potsdam organisiert hat. So ist das Buch eine ausgereifte Nachlese …

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Die Rede Präsident Wilsons

Bern, 4. Juni.

Die Rede Wilsons vom 28. Mai in der Versammlung der «League to enforce Peace» liegt jetzt in einem etwas klareren und ausführlicheren Auszug vor. Sie ist so sehr pazifistisch, dass es nicht wunder nimmt, wenn die Kanonengläubigen und Kilometerfresser sie als das «Wolkenkuckucksheim einer internationalen Kulturpolitik» bezeichnen. Es ist ja für jene schrecklich, wenn hier die Grundlagen eines dauernden Friedens an die Wand gemalt werden.

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Endlich: Landgericht lässt Anklage zu gegen Heckler & Koch

…am 18.5.16 wegen illegaler Waffenexporte. Aufgedeckt haben den Skandal Jürgen Grässlin und die Journalisten Harrich und Harrich-Zandberg. Deswegen ist ihr Buch „Netzwerk des Todes“ dieses Mal unser Buch des Monats. Die Rezension finden Sie hier auf der Seite im Menü Recherche, das Buch selbst finden Sie in unserer Bücherei!

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Grässlin, Harrich, Harrich-Zanderberg: Netzwerk des Todes

Grässlin, Harrich, Harrich-Zanderberg: Netzwerk des Todes

„Netzwerk des Todes“, das neueste Buch von Jürgen Grässlin trägt den Aufkleber: „Das Enthüllungsbuch zum TV Ereignis „Tödliche Exporte“. Ein Buch zum Film also! Der Film (bei SWR und Arte, von Co-Autor Harrich) wurde übrigens 2016 mit dem Grimmepreis ausgezeichnet, wegen der „außergewöhnlichen investigativen Recherche“ zum illegalen Waffenhandel. Das Buch kann auf fast 400 Seiten natürlich (noch) mehr Hintergrundmaterial bieten …

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„Das Lied der Mütter gegen den Krieg“ und seine Folgen

Am 23. Februar 1915 stand in der Wiener „Neue Freie Presse“ in einer Notiz:

Ich habe meinen Sohn zum Krieger nicht erzogen,

Ich zog ihn auf als Stolz und Freude meiner alten Tage.

Wer wagt es, ihm die Waffe in die Hand zu drücken,

Damit er einer andern Mutter teures Kind erschiesst?

Es ist die höchste Zeit, die Waffen fortzuwerfen.

Es könnte niemals einen Krieg mehr geben,

Wenn alle Mütter in die Welt es schreien würden:

Ich habe meinen Sohn zum Krieger nicht erzogen!

Wie kam es, dass dies pazifistische Gedicht veröffentlicht wurde und was waren die Folgen?

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Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr und am 1. Samstag im Monat von 15-17 Uhr

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