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Kaulquappe Mai 2016 vom 04.05.2016:

Nürnberg, 04.05.2016

 Liebe FriedensfreundInnen,

Das war ein schöner Auftakt zur neuen Ausstellung „Frieden hilft“. Es war ein bunte und runde Sache, nicht zuletzt mit unseren beiden Musikern. (siehe unten).

Heute wollen wir unsere ersten Veranstaltungen für die nächsten Wochen vorstellen, zu denen Sie herzlich eingaladen sind. Schauen Sie sich auch unsere Neue an: es lohnt sich.

Wir möchten heute auch auf unser Praktikantenangebot aufmerksam machen. Vielleicht haben Sie Interesse, oder kennen jemanden, der/die uns hier unterstützen kann?

So., 08.05.2016 um 14:00 Uhr
Valznerweiher
Fahrradführung „Russenwiese“
Am Tag der Befreiung veranstalten Friedensmuseum Nürnberg und Bund Naturschutz eine Fahrradführung zur Russenwiese.
Zu diesem Ort, wo Menschen gequält und ermordet wurden, gibt es ja gerade ein Forschungsprojekt am Dürergymnasium. Und so eignet sich der Tag des Sieges über den Faschismus in besonderer Weise zu einer historisch-naturkundlichen Ortsbesichtigung. Die Tour startet um 14:00 am Valzner Weiher und endet dort auch wieder gegen 18:00.

Fr., 13.05.2016 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Verbot aller Atomwaffen!
Aufgrund eines Beschlusses der UN-Vollversammlung trifft sich in Genf (zur Zeit!) die „Open Ended Working Group“, um Voraussetzungen für ein völkerrechtliches Verbot der Atomwaffen zu schaffen.
Mehr als 100 Staaten haben sich auf dieses Ziel verpflichtet, und auch viele Nichtregierungsorganisationen sind dort dabei. Wir informieren über diese hoffnungsvollen Aktivitäten – nicht nur über die Bemühungen der Atommächte, die ihre nuklearen Arsenale „modernisieren“ wollen. Auch die in Büchel in der Eifel gelagerten amerikanischen B61-Bomben.

Fr., 20.05.2016 und 17.06.2016 um 16 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Friedenscafe
einmal im Monat laden wir zum Friedenscafe ein, um bei einer Tasse Kaffee gemeinsam über offene Themen zur Friedensarbeit zu sprechen.


Do., 09.06.2016 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Vorbilder – von Frauen und ihren Projekten, die Mut machen!
Das Friedensmuseum zeigt in seiner aktuellen Ausstellung „Frieden hilft“ neue Themen der Friedensbewegung ab 1990. Frauen spielten dabei eine wichtige Rolle. Am 9.6. stellt Elke Winter einige herausragende Frauen aus dieser Zeit vor, die u.a. den alternativen Nobelpreis erhalten haben. Umrahmt wird der Abend mit Musik aus den 90ern.
 

Weitere Veranstaltungen jederzeit unter http://www.friedensmuseum-nuernberg.de/calendar/  Hier gibt es auch die Kalenderfunktion.

Und hier der Nürnberger Friedenskalender zum selbst ausdrucken:  http://www.friedensmuseum-nuernberg.de/veraplan/veraplan_druck.php

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Nachstehend lesen Sie die neuesten Beiträge, die wir auf unserer Webseite veröffentlicht haben

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Tolle Vernissage mit toller Musik

  Das war eine schwungvolle Vernissage am 4. April. Katharina Jungwirt (Violine) und Richard Darian (Gitarre) griffen und streichten mit Engagement die Saiten. Die Ausstellung ist nun für alle geöffnet zu den bekannten Zeiten (unter rechts auf unserer Webseite. Seien Sie herzlich eingeladen. Zur Einstimmung schauen Sie doch mal unser Video … ! https://youtu.be/eDE5NWp7gpI

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HelferInnen gesucht!

Friedenslauf 2016: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und es werden noch dringend HelferInnen gesucht! Bald ist es wieder soweit: am 14.7.2016 werden weit über 1000 SchülerInnen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände ihre Runden drehen, beim 6. Nürnberger Friedenslauf unter dem Motto: „Gewalt überwinden – Frieden wagen!“ Es gibt ein tolles, friedenspädagogisches Begleitprogramm, das die Schulen buchen können. Das Friedensmuseum selbst bietet …

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Fried wird beleidigt!

Bern, 26. April: Gegen den Artikel «Fried bei der Verleumdungsarbeit» hatte ich in einer Anwandlung von Naivität auch dem Chefredakteur der «Deutschen Tageszeitung» das selbe berichtigende Schreiben gesandt, das ich auch der Redaktion der «Kreuzzeitung» zugehen liess. Auch hier vergeblich. Der Herausgeber jenes alldeutschen Blattes, Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Oertel hatte aber die Ehrlichkeit, mir offen anzudeuten, was mir passieren würde, …

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Frühling! Bern, 4.April 1915

Frühling! Zum zweitenmal blickt das aufblühende Leben der Natur auf die Totenfelder des europäischen Kriegs. Beim Licht der wärmenden Sonne, der treibenden Knospen, der hervorspriessenden Blüten, ist der Gedanke an diese berechnete Vernichtung unerträglicher als im stumpfen Licht des Winters und unter dem Schein der erstorbenen Natur. Der Krieg ist eher ein Wintergeschäft. Und doch ist der Frühling die Jahreszeit …

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Tresantis (Hsg): Die Anti-Atom-Bewegung

Tresantis (Hsg): Die Anti-Atom-Bewegung

„Die Anti-Atom-Bewegung“ ist ein schönes Buch. Man fasst es gerne an und betrachtet die künstlerischen Schwarz-Weiß-Fotos. Es ist ein Lese-Buch, kein Nachschlagewerk, leider gibt es keinen Index. Die einzelnen Kapitel sind Erlebnisberichte aus 40 Jahren Anti-AKW-Widerstand seit 1975 (Whyl). Dabei gehören die Autor*innen meistens dem autonomen, teilweise militanten Spektrum an. Je nachdem verwenden sie auch Pseudonyme oder nur Vornamen. Entsprechend …

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Angebot eines Praktikums

im Friedensmuseum Nürnberg

Das Friedensmuseum Nürnberg zeigt seit 1998 wechselnde Ausstellungen zur Geschichte der Friedens­bewegung wie zu aktuellen Themen. Es versteht sich als Ort der Friedenserziehung für
Jugendliche und Erwachsene. Methoden gewaltfreien Handelns und gewaltfreier Konfliktbearbeitung werden dargestellt und vermittelt.

Die bisherigen (28) Ausstellungen des Museums sind etwa zur Hälfte selbst erarbeitet durch Projekt­teams, deren Mitglieder teilweise an unterschiedlichen Orten selbständig arbeiten und sich über Telefon­konferenzen und Cloud-Speicher austauschen.

Wesentlicher Bestandteil der Ausstellungen – neben den „Ausstellungstafeln“ selbst – ist das vertiefende Begleitmaterial sowie Zeitzeugeninterviews („oral history“, abrufbar an Hörstationen), und Videos.

Gegenwärtig zeigt das Museum die Ausstellung „Frieden hilft“, neue Themen in der Friedensbewegung seit 1990. Ein wichtiges Thema seit jener Zeit – und ein ganz aktuelles dazu – ist die Hilfe für geflüchtete Menschen. Deswegen wird es in der Ausstellung auch stark herausgestellt.

Nach der Sommerpause soll die Ausstellung um den Themenschwerpunkt „Kirchenasyl“ ergänzt werden. Hier wurde in Nürnberg Pionierarbeit geleistet. Das soll gewürdigt werden. Es ist denkbar, dass der Themenschwerpunkt „Kirchenasyl“ nach der Ausstellung (also ab 2017) ein „Eigenleben“ entfaltet und getrennt gezeigt wird. 

Spannend erscheint uns, die wir die 90er bewusst erlebt haben, sie mit den Augen derer zu sehen, die damals geboren wurden. Daher unser Angebot an Studierende, im Rahmen eines Praktikums an der Darstellung des Kirchenasyls mitzuwirken und das Thema selbständig, jedoch gut betreut, zu bearbeiten.

Die Arbeit umfasst

• Die Recherche zum Thema (über das Netzwerk Kirchenasyl und über private Archive steht umfangreiches material zur Verfügung, Hilfestellung ist selbstverständlich)

• Interviews mit ZeitzeugInnen, vorzugsweise aus Mittelfranken (die Interviews werden als O-Töne verwendet und ggf. zu Podcasts verarbeitet, die Technik wird vermittelt)

• Textliche und mediale Aufbereitung für die Ausstellung.

Darüber hinaus sollen die Studierenden ausdrücklich eigene Vorschläge, Ideen, Konzepte einbringen!

Arbeitsbeginn: ab sofort möglich, freie Zeiteinteilung. Projektende: September 2016. Arbeitszeit geschätzt: 50 Std.

Die Teilnahme am Praktikum wird mit einem qualifizierten Zeugnis belegt. Das Praktikum ist jedoch kein Pflichtpraktikum mit festem Arbeitsplatz und vorgeschriebener Stundenzahl. Eine Vergütung kann leider nicht gewährt werden – das Friedensmuseum arbeitet rein ehrenamtlich.

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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg!
Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr und am 1. Samstag im Monat von 15-17 Uhr

Ihre Redaktion der Kaulquappe des Friedensmuseums Nürnberg

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