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Kaulquappe Januar 2017 vom 12.01.2017:

Nürnberg, 12.01.2017

 Liebe FriedensfreundInnen,

Wir wünschen allen FriedensfreundInnen ein friedliches Neues Jahr 2017. Mit dem alten Jahr haben wir die Ausstellung „Frieden hilft“ im Museum abgeschlossen und freuen uns auf die neue, die am 17. Januar um 19:30 Uhr eröffnet wird. Gisela Voltz von Mission EineWelt wird uns die Ausstellung „auf und davon“ zum Thema Migration und Flüchtlinge selbst vorstellen. Selbstverständlich (fast schon Tradition) haben wir auch diesmal wg. musikalischer Begleitung bei der Musikhochschule in Nürnberg angefragt. Diesmal wird uns der Flötist Milan Jeremi? einen schönen Rahmen bieten. Wir freuen uns über einen solchen Start ins Neue und wollen Sie und Euch ganz herzlich dazu einladen.
Da die Ausstellung nur bis zu den Osterferien (5. April) zu sehen ist, heißt es diesmal, den Besuch nicht auf die lange Bank zu schieben.

Für das kommende Jahr haben wir einiges in Vorbereitung: Gleich nach den Osterferien wollen wir dem Arbeitskreis Palästina, im NEFF e.V., seine Arbeit macht, unser Museum für eine Ausstellung über Kinderbilder aus einem Flüchtlingslager zur Verfügung stellen.
(ab 25. April)

Derweil macht unser Ausstellungsprojekt: „Da schau her!“ weiter Fortschritte, wenn auch in einer etwas anderen Form als wir es uns vorgenommen hatten. Aber mehr zu den Plänen in der nächsten Kaulquappe.

Ansonsten: haben Sie schon unsere neue Rubrik auf der Webseite zu atomwaffenfrei gelesen? Wolfgang, unser Mann für dieses Thema hält uns und Sie hier immer auf dem laufenden: http://www.friedensmuseum-nuernberg.de/category/neues-zum-thema-atomwaffenfrei/
Einen Beitrag können SIe direkt weiter unten lesen.

Ihr Team der Kaulquappe

Unsere aktuellen Veranstaltungen

Di., 17.01.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Auf und davon Ausstellung zu Migration und Flucht
Vernissage
Die Ausstellung beleuchtet die menschenrechtliche Perspektive zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte um Flucht und Migration. Neben globalen Zahlen und Fakten zum Thema werden Fluchtursachen und deren Verschränkung mit der europäischen Handels- und Wirtschaftspolitik sowie die Folgen der EU-Abschottungspolitik aufgezeigt. Flüchtlinge schildern ihre Fluchtgründe und die Fluchtwege.- Diese Ausstellung ist eine Leihgabe von MissionEineWelt.
Veranstalter: Friedensmuseum – MissionEineWelt –
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Do., 02.02.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Nicht nur Reden, sondern handeln!
Karl-Heinz Klose berichtet aus dem Asylunterstützerkreis Heilsbronn:
Ca. 40 Personen unterstützen die 120 Flüchtlinge als Kontaktpersonen, mit Sprachkursen, mit Begleitung zu Ärzten, Ämtern u.a., in der Fahrradwerkstatt, im Unterricht der Grundschule, bei Vermittlung zu Sportvereinen und Freiwilliger Feuerwehr usw.. Für die monatlichen Absprachen stellt die Stadt den „Bürgertreff“ zur Verfügung. Mit der hauptamtlichen Asylsozialarbeiterin des Diakonischen Werkes Windsbach ist die Kooperation optimal – so kann Integration gelingen!.
Veranstalter: Friedensmuseum – –
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Do., 16.02.2017 um 20 Uhr
EssKursion, Pirkheimerstr. 44
Endlich: Atomwaffen verbieten statt modernisieren!

International tut sich was in Richtung „Atomwaffenfreie Welt“. Die UN-Vollversammlung hatte 2015 eine offene Arbeitsgruppe eingesetzt, um Bausteine für ein völkerrechtliches Atomwaffenverbot zu erarbeiten. Nun hat die Vollversammlung im Dez. 2016 mit großer Mehrheit die Eröffnung der Verhandlungen für März 2017 beschlossen, gegen den heftigen Widerstand der Atommächte. Diese führen gigantische Modernisierungsprogramme für ihre Atomwaffen durch, darunter auch die amerikanischen B61-Bomben in Büchel in der Eifel.

Haben die Verhandlungen eine Chance? Auch die heute gültigen Verbote von C-Waffen und Landminen begannen so. Gegen die atomare Zuspitzung hat sich eine breite internationale Kampagne gefunden, um Verbot und Abrüstung der Atomwaffen zu erreichen.

Referent ist Wolfgang Nick, der sich seit den 80er Jahren in der Friedensbewegung mit der Thematik der Atomwaffen befasst hat.
Veranstalter: IPPNW Nbg. – –
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Fr., 17.02.2017 um 19:30 Uhr
eckstein
Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen
Buchpräsentation und Diskussion mit Dr. h.c. Jürgen Grässlin

Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben vergleichsweise wenige von ihnen eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten Zuflucht zu finden. Tausende Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen. Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal – mit Genehmigung der Bundesregierung und den nachgeordneten Kontrollbehörden – rüsten deutsche Waffenschmieden seit Jahren Scheindemokraten und Diktatoren hoch und stabilisieren deren Macht. Mit deutschen Kriegswaffen oder in Lizenz gefertigten Waffen wurden und werden im Nahen und Mittleren Osten sowie im Norden Afrikas schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.

Rüstungsproduzierende Unternehmen, wie Airbus (EADS), Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl, ThyssenKrupp Marine Systems und Heckler & Koch, verdienen am Geschäft mit der Unterdrückung und dem Tod. Mit den Waffenlieferungen des Europameisters Deutschland wird Öl ins Feuer von Kriegen und Bürgerkriegen gegossen. Das Ergebnis ist augenscheinlich: Wir produzieren Flüchtlinge.

Damit nicht genug. Um den Zugang zu Europa gänzlich abzuschotten und die Festung Europa zu vollenden, will Airbus (EADS) – wie rund um Saudi-Arabien bereits geschehen – zehntausende Kilometer lange Hightech-Grenzsicherungsanlagen errichten.

Jürgen Grässlin zeigt konkrete Handlungsoptionen auf und fordert: Die Grenzen müssen geöffnet werden für Menschen und geschlossen werden für Waffen.


Veranstalter: NEFF – Friedensmuseum – Nürnberger Friedensforum u.a.
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Do., 23.02.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Filmabend: Vom Töten leben
Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen?
Dieser Frage geht Wolfgang Landgraeber in der schwäbischen Kleinstadt Oberndorf am Neckar nach, wo er vor dreißig Jahren – auf dem Höhepunkt der Friedensbewegung – den Dokumentarfilm „Fern vom Krieg“ gedreht hatte. Was hat sich seitdem geändert?
WDR 2016, 39 Min.
Veranstalter: Friedensmuseum – –
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Di., 21.03.2017 um 19:30 Uhr
Friedensmuseum Nürnberg
Die neuen Grenzen Europas – innen und außen
Seit langem patrouilliert die EU ihre Außengrenzen mit dem illusorischen Ziel, so die Migrationsbewegungen zu steuern. Doch im Laufe der letzten Jahre nehmen die Maßnahmen noch nie gesehene Dimensionen an:
Die inneren Grenzen werden verstärkt überwacht, neue Mauern errichtet und Militärmissionen bekämpfen irreguläre Migration entlang der unsichtbaren Außengrenze im Mittelmeer. Fatale Abkommen mit Herkunfts- und Transitstaaten erkennen den betroffenen Menschen zunehmend ihr Recht ab, das eigene Land zu verlassen. In diesem tödlichen Prozess der Militarisierung und Technologisierung der Migrationspolitik spielt die Bundesregierung eine aktive Rolle. Die Referntin Jacqueline Andres ist Mitarbeiterin der Informationsstelle Militarisierung e.V. in Tübingen
Veranstalter: Friedensmuseum – –

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unser heutiges Lesefutter:

Christoph Jünke: Streifzüge durch das rote 20. Jahrhundert

Christoph Jünke: Streifzüge durch das rote 20. Jahrhundert

Christoph Jünke (geboren 1964) lebt als Historiker und Publizist in Bochum und arbeitet am Lehrbereich Neuere Deutsche und Europäische Geschichte der Fern-Universität Hagen. Er hat sich besonders um die Geschichte des Linkssozialismus im 20.Jahrhundert verdient gemacht. Dieses Sammelband versammelt Aufsätze, die zu unterschiedlichen Gelegenheiten erschienen sind. Sie umfassen die Zeit von der Novemberrevolution (Porträt des Metallarbeiters und Spartakisten Richard Müller: …

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anti atom aktuell

 Wie wäre es mit einem Abonnement von „aaa“ – anti atom aktuell? Das kostet 36 € und umfasst 10 Hefte. Die Lektüre ist schon rein ästhetisch ein Genuss wegen der herrlichen Schwarzweiß-Bilder! Die „Zeitung für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen“ berichtet ausführlich und grenz-übergreifend über die Aktionen und Diskussionen der Anti-AKW-Bewegung. Sehr kundig – und deshalb empfehlen wir sie hier – …

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Hier Beiträge, die zuletzt auf unserer Webseite eingestellt wurden.

aus dem Blog „atomwaffenfrei“:

Das Weihnachtsgeschenk! UN-Vollversammlung beschließt Verhandlungen zum Atomwaffenverbot

Pressemeldung von ICAN-Deutschland:

UN beschließen zu Heiligabend Konferenz über Atomwaffenverbot

Zum Heiligabend (deutscher Zeit) hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York beschlossen, ab März kommenden Jahres offiziell über ein Atomwaffenverbot zu verhandeln. Damit setzt sie einen politischen Kontrapunkt zu den Ankündigungen Russlands und der USA in den vergangenen Tagen, nuklear aufzurüsten. Mit 113 Stimmen machte die Mehrheit der Staatengemeinschaft den Weg frei für die Ächtung der zerstörerischsten Massenvernichtungswaffen. 35 Staaten stimmten gegen die Resolution, welche Beginn, Ende und Rahmen einer Verhandlungskonferenz absteckt. 13 Staaten enthielten sich der Stimme. Bis zum 7. Juli 2017 soll das Vertragswerk ausgehandelt sein.

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aus dem Blog „vor 100 Jahren“:

Die Antwort der Entente – Frieds Hoffnungen

Bern, 31. Dezember.

Wieder geht das Jahr blutig zu Ende, ohne dass das gärende Europa sich gefunden hätte. Wieder sind im Laufe dieses Jahrs Hunderttausende in der Lebensblüte in ein grässliches Grab gesunken, weitere Zerstörungen vollbracht worden, die in Jahrzehnten nicht wiederhergestellt werden können. Das Unheil geht weiter. Und doch! Mehr als an den beiden vorhergehenden Jahreswenden des Kriegs dürfen wir heute auf ein Ende hoffen.



Gerade heute wird die Antwort der Entente auf den deutschen Friedensvorschlag veröffentlicht. Man wird sie schroff nennen, sie als Ablehnung bezeichnen, unsere Vaterlandspächter und Heimkrieger werden sich entrüsten über Ton und Inhalt. …

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Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr und am 1. Samstag im Monat von 15-17 Uhr

Ihre Redaktion der Kaulquappe des Friedensmuseums Nürnberg

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