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C*: Gewaltfrei gegen Hitler

"Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!" hieß es nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Heutzutage beteiligt sich die deutsche Regierung jedoch wieder an Kriegen - und zwar mit dem Verweis auf eben jene Zeit. Sie habe gezeigt, dass faschistische Diktaturen nicht durch Pazifismus, sondern nur durch militärisches Eingreifen überwunden werden könnten. Dieses Dogma vom Scheitern des Pazifismus gegenüber faschistischer Gewaltherrschaft wird in diesem Buch in Frage gestellt. Dazu werden zahlreiche Beispiele erfolgreichen gewaltlosen Widerstands und ziviler Politik gegen den Nationalsozialismus vorgestellt und analysiert: Ansätze, die zeigen, wie auch skrupellose Diktaturen durch gewaltfreien Widerstand zu Fall gebracht werden können. Die Tatsache, dass es Menschen und Regierungen gab, die das "Unmögliche" taten, nämlich den Nationalsozialisten entschieden und gewaltlos die Stirn zu bieten oder sie mit ihrer Politik ins Leere laufen zu lassen, diese Tatsache macht Mut zu einer pazifistischen Politik heutzutage. Die Texte in diesem Buch sind politischer "Sprengstoff", weil sie an den Grundüberzeugungen mehrerer Kriegs- und Nachkriegsgenerationen rütteln. Sie wollen friedenspolitische Diskussionen auslösen und zur Überwindung der fatalistischen Kriegsgläubigkeit beitragen! Das Buch "Gewaltfrei gegen Hitler" wurde von der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden herausgegeben, enthält Beiträge von György Konrad, Theodor Ebert, Andreas Buro , Arno Klönne, Jacques Sémelin, Christoph Besemer, Dietmar Böhm, Thomas Seiterich, Renate Wanie und kostet 9 €.

Das Buch steht in der Bibliothek unter der Signaturnummer 2537

Dieses Buch wurde in der Kaulquappe vom 17.06.2007 besprochen