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In der Datenbank des Friedensmuseums befinden sich zahlreiche Zeitdokumente zu Themen der Friedensbewegung. Hier können Sie nach Zeitdokumenten suchen, z. T. sind sie geordnet nach Medienart (Dokumente, Plakate, Postkarten, Transparente, Buttons).

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01.12.1989
Frankreich: Welche Zukunft haben die Friedensbewegungen? von B. Dreand
Die sowjetischen und amerikanischen Soldaten werden nach Hause zurückkehren, die Raketen werden auf den Schrott geschickt, die Abrüstung scheint am Ende der achtziger Jahre auf unsicheren Füßen in Europa zu stehen, welche Realität. Und trotzdem ist dies der Augenblick, den die französischen Abgeordneten wählten, um das Programm zur Entwicklung neuer nuklearer (Rakete HADES) und konventioneller Kapazitäten (Flugzeug RAFALE und LECLERC) der französischen Armee zu bestätigen. Wenn der Militärhaushalt ein bißchen geringer ausgefallen ist, hat dies viel mehr finanzielle Ursachen als daß es eine Reaktion auf die allgemeine Hoffnung auf Abrüstung darstellte. Ist Frankreich also das Land, das die Abrüstung in Europa behindert?
Die Regierung von Chirac und von Roccard scheinen auf jeden Fall von der Passivität der öffentlichen Meinung und der Schwäche der Friedensbewegung zu profilieren.
- Die Friedensbewegung in der Falle
- Die "Feindbilder" verlagern sich von Osten zum Süden

19892086 - Monat - Quelle: Bibliothek Nr.4913
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01.12.1989
IX. Weltkongreß der IPPNW von Raimund Schmid
Die meisten japanischen Ärzte geben es zwar nicht gerne zu, streiten es aber auch nicht ab: Den meisten der 200.000 Strahlenopfer von Hiroshima und Nagasaki, die die Atombombenabwürfe durch die Amerikaner im August 1945 bis heute überlebt haben, konnten bisher medizinisch kaum geholfen werden.
Denn auch 44 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf die beiden japanischen Städte sind nur wenige gesicherte Aussagen darüber möglich, inwieweit die radioaktiven Strahlungen generell Erkrankungen ausgelöst haben. Zu widersprüchlich sind die neuen Ergebnisse, die die japanischen Wissenschaftler aufgrund einer auf dem Weltkongreß präsentierten Untersuchung an 42.000 Überlebenden der Hiroshima-Katastrophe vorgestellt haben.

19892079 - Monat - Quelle: Bibliothek Nr.4913