Wann:
23. Juni 2020 um 19:30
2020-06-23T19:30:00+02:00
2020-06-23T19:30:00+02:00
Wo:
Friedensmuseum Nürnberg
Kaulbachstraße 2
Preis:
Kostenlos
Kontakt:

Im März 2020 wollte die UNO Bestandsaufnahme machen: Was wurde 25 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking erreicht? Sind die Rechte der Frauen und Mädchen weltweit gewährleistet? Wegen der COVID-19 Krise blieb von dieser internationalen Konferenz gerade mal ein einziger Tag Sitzungszeit übrig. Das moderierte Gespräch des Nürnberger Friedensmuseums mit Barbara Lochbihler thematisiert „Frauenrechte sind Menschenrechte“ und will zur Bestandsaufnahme nach 25 Jahren beitragen.

Obwohl die globale feministische Bewegung mit Stolz auf die geleistete harte Arbeit zurückblicken kann, sehen wir heute einige Regierungen, die den Menschenrechten der Frauen und der Würde der Frau in ihrer ganzen Vielfalt sogar zunehmend feindlich gegenüberstehen. Während in einigen Ländern Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter erreicht wurden, leben viel zu viele Frauen und Mädchen nach wie vor in Armut, sind betroffen von geschlechtsspezifischer Gewalt, von gewaltsamen Konflikten und anderen strukturellen Gewaltformen, die sie daran hindern ihr Leben nach ihren Fähigkeiten und selbstbestimmt zu leben.“

zur Person:
Barbara Lochbihler, ist seit 1985 Mitglied der IFFF, Menschenrechtsexpertin und seit 2019 unabhängige Expertin im UN Komittee gegen Erzwungenes Verschwindenlassen. von 2009 – 2019 war sie Mitglied des Europäischen Parlament für die GRÜNEN in Brüssel; von 1999 – 2009 Generalsekretärin von amnesty international Deutschland in Berlin, 1992 – 1999 Generalsekretärin der International Frauenliga für Frieden und Freiheit in Genf.

Anmeldung über friedensmuseum@online.de

Veranstalter: Friedensmuseum

ONLINE: Frauenrechte sind Menschenrechte! 25 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking