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Nürnberg, 12. September 2026
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Wir trauern um Hans-Günther Schramm
Neues Programm für den Herbst
Liebe Freundinnen und Freunde des Friedensmuseums,
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Eine traurige Nachricht gleich zu Beginn: am 9. September verstarb unser Friedensfreund und Gründungsmitglied Hans-Günther Schramm nach längerer Krankheit.
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Wer kannte ihn nicht: seit 45 Jahren aktiv in der Nürnberger Friedensbewegung. Er begründete die Friedensinitiative im Nürnberger Nordosten (FINO), beteiligte sich an gewaltfreien Aktionen in Mutlangen gegen die geplante Stationierung von Atomraketen in Deutschland, ebenso gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf. Bei zahlreichen Aktionen wie Ostermärsche und überregionalen Demonstrationen war er mit seinen Ideen aktiv dabei. Als Friedensarbeiter unterstützte er das Nürnberger Evang. Forum für den Frieden (NEFF). Er war Ansprechpartner und "Herbergsvater" für Flüchtlinge. Bis zu Schluss demonstrierte er - mit Erfolg - in zahlreichen Mahnwachen für die Abschaltung aller AKW's in Deutschland. Bis zu seinem letzten Tag war er unermüdlich, beharrlich und gewaltfrei für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.
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Diese Auflistung soll und kann nicht vollständig sein. Stattdessen eine Bildcollage aus seiner friedensaktive Zeit. Wir sind sehr dankbar - und werden ihn sehr vermissen.
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Wer mehr über Hans-Günther erfahren möchte kann gerne eine Audio-Aufzeichnung des Erzählcafés mit ihm von 2013 bekommen. Bitte um eine kurze Mail.
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Oder kommen Sie ins Museum und hören Sie an unserer Medienstation.
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Nach der Sommerpause haben wir gleich so einiges vor:
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Nach den Nürnberg Stadt(ver-)führungen am Freirag,18.9.2026 um 17 Uhr wird
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am Mo., 21.9. um 19 Uhr Birgitta Meier vom Friedensmuseum im CineCitta nach einem Preview des Oskar-prämierten Film "Ein Nobody gegen Putin" auf einem Podium in einem Filmgespräch diskutieren. (Näheres siehe unten). Wer es allerdings an diesem Montag nicht schaffen sollte, kann sich den Film auch in der arte Mediathek anschauen. Muss dann aber auf die sicher sehr interessante Diskussion verzichten!
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Ein neues Format eines "Friedens-TV" wollen wir am Mo., 28.9. um 17:30 Uhr im Friedensmuseum ausprobieren. Gemeinsam werden wir einen Film anschauen mit einem Interview mit Oberst Wolfgang Richter, um gemeinsam darüber zu diskutieren, gerne auch während des Filmes, um Fragen klären. (Näheres siehe unten).
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Auch wenn die Stadt Nürnberg aus Kostengründen ("Haushaltsperre") ihren Tag der offenen Tür abgesagt hat: wir machen unsere Tür trotzdem auf. Besuchen Sie uns am Fr., 16.10. zwischen 16 und 19 Uhr und schauen schauen Sie sich die tolle Plakatausstellung mit einer Tasse Tee oder Kaffee an!
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Im Veranstaltungskalender beachten Sie bitte den neuen Termin mit Ekkehard Skoring, der nun am 4.11. zum Friedenscafé kommt.
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Am Fr., 25.9. ab 9:30 findet im Cramer-Klett, Nürnberg, wieder ein Schulstreik gegen Wehrpflicht statt. Näheres hier.
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Am Sa., 3. Oktober finden in Berlin und Stuttgart wieder Großdemos statt unter Motto "NEIN ZU HOCHRÜSTUNG, WEHRPFLICHT UND KRIEG". Näheres hier.
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Unser aktueller Buchtipp
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Ingar Solty: Innere Zeitenwende
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Dieses Buch möchte man allen empfehlen, die an der Militarisierung der Alltagskultur verzweifeln! Es liest sich flott, spannend – und hält viele belegte Fakten bereit, die in der Diskussion helfen.
Als "Zeitenwende" gilt der Angriff Russlands auf die Ukraine. Nur 3(!) Tage später verkündete Bundeskanzler Scholz eine fundamentale Neuausrichtung der deutschen Außen-, Sicherheits- und Energiepolitik – ist sie nicht schon lange vorbereitet worden?
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Veranstaltungen
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Stadt(Ver)führungen: Zeitfenster "Frieden" 1980-2025
Das Friedensmuseum zeigt Plakate des Berliner Friedens-Aktivisten Ekkehard Skoring, der sich seit 1980 in der Friedensbewegung engagierte, zuletzt in der Mahnwache am Brandenburger Tor. Wie hat sich der "Frieden" / die Kriegsgefahr in dieser Zeitspanne entwickelt? Genügend Stoff für die Diskussion! Mit Wolfgang Nick.
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Mo., 21.09.2026 , 19-21:30 Uhr, Cinecitta
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Ein Nobody gegen Putin - mit Filmgespräch
Ausgezeichnet mit dem Oscar® und dem BAFTA als bester Dokumentarfilm zählt Ein Nobody gegen Putin zu den international meistbeachteten Dokumentarfilmen des Jahres. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt der Film von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit - und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem. Pavel "Pasha" Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend. Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt. Im Anschluss an den Film findet ein von Norbert Dischinger moderiertes Filmgespräch statt, bei dem Birgitta Meier das Friedensmuseum vertritt, Beatrix Taumann Amnesty International Nürnberg und Peter Franck die Deutsche Sacharow Gesellschaft. https://www.cinecitta.de/filme/ein-nobody-gegen-putin/
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Mo., 28.09.2026 , 17:30-19:00 Uhr
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Friedens-TV / Interview mit Oberst Wolfgang Richter
Unser neues Format: wir stellen intelligente Filme, spannenden Interviews, wenig bekannten Reportagen zur Diskussion, einmal im Monat, montags um 17:30. Und das Publikum darf jederzeit unterbrechen! Premiere: Ein Interview zwischen dem Friedensforscher Josef Mühlbauer (Universität Graz) und Oberst Wolfgang Richter (er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Leiter des Militärischen Anteils an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der OSZE sowie im im NATO-Hauptquartier SHAPE). Das sperrig klingende Thema: "Auswirkungen des Abnützungskriegs in der Ukraine auf die europäische Sicherheitsarchitektur". Wir versprechen einen spannenden Abend, neue Betrachtungsweisen und eine lebhafte Diskussion!
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Friedenscafé: Kennen Sie Claudette Colvin?
Bei diesem Friedenscafé geht es um einen mutige, junge Frau: jeder kennt den Bürgerrechtler Martin Luther King (1929-1968), der sich für die Aufhebung der Rassentrennung in den USA einsetzte. Wer aber weiß, dass es vor ihm mit Rosa Parks (1913-2005) eine starke Frau gab, die den Weg zum Busboykott vorbereitete?! Und dann war da noch Claudette Colvin. Damals 15 Jahre alt, weigerte sie sich im März 1955, ihre Sitzreihe zu räumen. Damit verstieß sie gegen die Gesetze der Rassentrennung. Ihre Festnahme löste einen langen und letztlich erfolgreichen Busboykott aus...Dieses Jahr starb Claudette Colvin im Alter von 86 Jahren. Elke Winter holt sie mit diesem Friedenscafé aus der Vergessenheit.
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Fr., 16.10.2026 , 16-19 Uhr
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Tag der offenen Tür im Friedensmuseum
Auch wenn die Stadt Nürnberg ihren "Tag der offenen Tür" aus Kostengründen abgesagt hat: Wir bleiben dabei! Das Friedensmuseum bleibt dabei: Das Museum Nürnberg gibt es seit 1998. Wir setzen uns ein für gewaltfreie Konfliktlösungen und Völkerverständigung. In der aktuellen Ausstellung "kreativ - plakativ - provokativ" zeigen wir Plakate gegen den Krieg. Sie sind herzlich eingeladen, bei einer Tasse Kaffee mit uns ins Gespräch zu kommen.
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NEUER TERMIN: Friedenscafé mit Ekkehard Skoring
Ekkehard Skoring steht wöchentlich am Brandenburger Tor und nimmt seit Jahren teil an einer Mahnwache gegen den Krieg. Bei einer Tasse Kaffee berichtet er von seiner Motivation und seinen Erfahrungen. In der Ausstellung "kreativ - provokativ - plakativ" werden im Friedensmuseum Plakate aus seiner Sammlung gezeigt.
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Mi., 11.11.2026 , 15-17 Uhr
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Habgier und Frieden
Habgier und Frieden schließen sich einander aus, stellte zum Beispiel Erich Fromm fest. Habgier ist die Ursache von Ungleichheit. Das führt zu sozialem Unfrieden und zu Konflikten zwischen Völkern. Wegen des Wunsches nach Vermehrung von Eigentum wurde die Menschheitsgeschichte zu einer Geschichte der Gewalt. Ein Vortrag des Nürnberger Journalisten und Historikers Wolfgang Mayer geht auf einen Streifzug durch diese Geschichte. Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Nürnberger Evangelischen Forum für den Frieden durchgeführt.
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Kennen Sie Hans Paasche?
Vom kaiserlichen Marineoffizier, eingesetzt in Ostafrika, zum Gegner des Kolonialismus und der Kriegspolitik führte ihn sein Weg zum Lebensreformer, Pazifisten und Revolutionär. 1920 wurde er von Soldaten der "Brigade Ehrhardt" auf seinem Landgut ermordet, derselben Truppe, die auch die bayerische Räterepublik brutal niederschlug. Wir wollen insbesondere eins seiner Werke hervorheben, das satirisch unsere moderne Lebensweise karikiert, die Forschungsreise ins Innerste Deutschlands". Vortrag und Lesung mit Wolfgang Nick
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Friedenscafé: Frauen.Frieden.Kunst
Zum Ende des Jahres lernen Sie Frauen kennen, die durch und mit ihrer Kunst gegen Krieg und Gewalt protestieren. Mit Fotografie, Sprache, darstellender Kunst und Gesang engagieren sie sich für Frieden. Elke Winter stellt einige eher unbekannte Künstlerinnen vor. Lassen Sie sich überraschen!
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Unsere aktuellen Veranstaltungen finden Sie (wie immer aktuell) unter
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Kriegsdienstverweigerungs - Beratung:
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Ihnen gefällt die Kaulquappe? Empfehlen Sie uns weiter: aus Datenschutzrechtlichen Gründen sollten die Anmeldungen über unsere Webseite des Friedensmuseums Nürnberg laufen. Unten rechts ist dann das passende Feld für die neue Emailadresse.
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Schauen Sie mal in die Playlists des Youtube-Kanals des Friedensmuseums .
Machen Sie bitte diese Mail zum Schneeball! Leiten Sie sie weiter!
Wenn Sie etwas spenden wollen, wir sind gemeinnützig! Evangelische Bank, IBAN: DE31 5206 0410 0005 3915 80, BIC: GENODEF1EK1
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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg! Mo. von 17-19, Mi. von 15-17 Uhr und jeden 1. Sa. im Monat von 15-17 Uhr.
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Das Friedensmuseum wird unterstützt von der Stadt Nürnberg.
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Wenn Sie die Kaulquappe nicht mehr wünschen:
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Friedensmuseum Nürnberg, Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg
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