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Endspurt bis zur Sommerpause
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Liebe Freundinnen und Freunde des Friedensmuseums,
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kurz vor jeder Sommerpause gibt es alljährlich immer noch ein wichtiger Termin: der Hiroshimatag am 6. August. Diesmal jährt er sich zum 80. Mal. Ein Grund mehr darauf hinzuweisen, dass alle Atomwaffen abgeschafft werden müssen. In Nürnberg findet dazu am 6.8. um 20:30 Uhr eine abendliche Gedenkveranstaltung an der Museumsbrücke statt. Neben dem Friedensmuseum beteiligen sich noch das NEFF, IPPNW und andere Friedensgruppen.
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Bundesweit wird dieses Plakat geklebt:
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Ein wesentliches Symbol zum Gedenken ist auch der Papier-Kranich, den das todkranke Mädchen Sadako 1000fach faltete, mit der Hoffnung von der Strahlenkrankheit geheilt zu werden. Dieser wahren Geschichte wollen wir am 5.8. bei einem Friedenscafé nachspüren und uns selbst beim Falten versuchen. Zur "Vorbereitung" gibt es hier ein Youtube-Video, das die DFG-VK auf ihrer Webseite anbietet: https://youtu.be/8d4isMkYZSg
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Für die Schnellen gibt es hier eine Anleitung:
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Ansonsten laden wir ganz herzlich ein zu unserem Sommerfest und zur Finissage am 30.7. und bereits am 25.7. in den nächsten Tagen zum Erzählcafé mit Wolfgang Nick.
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Näheres zu den Terminen wie immer in unserem nachstehenden Veranstaltungsplan.
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Nach der Sommerpause gehen wir gleich mit einer neuen Ausstellung in die nächste Saison. Diesmal ist es, nach den schweren Themen "Hunger" und "KindersoldatInnen" einmal wieder eine Kunstausstellung. Unser Freund Hans Wallner vom Verein "Kunst für Frieden" wird uns Bilder von verschiedenen KünstlerInnen zum Thema "Gegen den kommenden Krieg" präsentieren.
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Hier laden wir ganz herzlich ein zur Vernissage am Freitag, 26.9.2025 um 16 Uhr ein.
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Zum Abschluss noch eine traurige Nachricht:
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Elfriede Katz, eine treue Friedensfreundin, ist im hohen Alter von 99 Jahren verstorben. Sie war bis zum Schluss noch geistig fit und politisch kritisch interessiert. Lange Zeit hatte sie als Nachbarin des Friedensmuseums unseren Schlüssel in Verwahrung, den unsere MitarbeiterInnen benötigten. Noch in den letzten Tagen flüsterte sie uns zu: "Wir haben keine Schuld an den Kriegen in dieser Welt". Wir vermissen Dich, Elfriede!
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Liebe FriedensfreundInnen, sehen wir uns beim Sommerfest ?!
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mit friedlichen Grüßen Ihr Kaulquappenteam.
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Veranstaltungen
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Sommerpause: Das Museum ist regulär vom 31.7.-25.9 geschlossen.
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Erzählcafé mit Wolfgang Nick
Wolfgang Nick (*1953), in Stuttgart aufgewachsen, kam 1980 zur Friedensbewegung. Damals promovierte er am Institut für Technische Physik im Kernforschungszentrum Karlsruhe. Die damalige Bewegung richtete sich insbesondere gegen die atomare "Mittelstreckenrakete" Pershing 2, deren Flugweite bis Moskau reichte - mit einer bis dato unerreichten Zielgenauigkeit. Viele Physiker schlossen sich damals dem Protest an. Als Wissenschaftler sahen sie ihre Pflicht zur Aufklärung! So ist es bis heute geblieben: Wolfgang arbeitete sich in die komplexe Materie ein, analysiert Nukleardoktrinen - üblicherweise im US-englischen Original - und hält Vorträge. Er setzt auf die Verbreitung von Wissen. Und wenn es sein muss, agiert er auch vor Ort, wie seinerzeit am Pershing-2-Stationierungsort Mutlangen - und heute in Büchel. In Karlsruhe, am Institut für Technische Physik, lernte Wolfgang auch seine spätere Frau und Weggefährtin Birgitt kennen. Die Friedensbewegung blieb eine Konstante in beider Leben. Eine andere ist die Liebe zur Natur, zum Wandern, Radfahren und Reisen. Wolfgang Nick ist Vorstandsmitglied im Friedensmuseum e.V. . Die Moderation führt, in bewährter Weise, Christine Mößner.
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Mi., 30.07.2025 , ab 15 Uhr im Friedensmuseum
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Finissage und Sommerfest
Bevor es in die Sommerpause geht, wollen wir mit einer besonderen Kombination aus Sommerfest und Finissage unsere "Friedenssaison" beenden. Diese Jahr wollen wir auch ein Friedensprojekt mit Spenden unterstützen, das erfreulicherweise NICHT beendet ist: Unter dem Titel "Svitac Bosnia" (Glühwürmchen) gibt es seit vielen Jahren in Brcko/Bosnien Herzegowina einen Ort der Kinder- und Jugendbegegnung, der zeigt dass Versöhnung möglich ist. Hertha Steinmaier stellt uns das Projekt vor. Wie immer gibt es einen Ausblick auf die nächsten Aktivitäten und die neue Ausstellung ab Ende September. Jonny wird uns mit seiner Gitarre und Liedern begleiten. Für kleine Erfrischungen ist gesorgt. Herzliche Einladung - und bringt noch gerne eine paar Gäste mit!
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Friedenscafé: Hiroshima mahnt
80 Jahre nach dem Abwurf der ersten Atombombe über der Stadt Hiroshima gedenken wir der zahlreichen Opfer. Es werden Bilder aus den Friedensparks und -museen von Hiroshima und Nagasaki gezeigt, die bei einer Japanreise im letzten Jahr aufgenommen wurden. Nach Anleitung können Kraniche gefaltet werden - so wie es das krebskranke Mädchen Sadako tat, in der Hoffnung auf Genesung. Mit Elke und Siegfried Winter.
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Mahnwache zum Gedenken an Hiroshima
80 Jahre nach dem Atombombenabwurf über Hiroshima gedenken wir der Opfer und fordern die endgültige Abschaffung aller Atomwaffen.
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Mi., 06.08.2025 , 20:30-22:30 Uhr, Museumsbrücke
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Hiroshima mahnt!
Mit einer Lichteraktion und kurzen Texten gedenken wir den Opfern nach dem Atombombenabwurf über Hiroshima am 6.8.1945 und geben die Botschaft des Friedensnobelpreisträgers von 2024 "Nihon Hidankyo" weiter: Atomwaffen sind eine Bedrohung für die gesamte Menschheit. Es liegt an uns allen zu handeln. Veranstalter: Friedensmuseum, IPPNW Nbg., NEFF
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Mahnwache zum Gedenken an Nagasaki
Nur wenige Tage nach dem Abwurf der ersten Atombombe über Hiroshima fand ein zweiter über Nagasaki statt.
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Fr., 19.09.2025 , 16+18 Uhr
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Stadt(Ver)führungen "Friedensperspektiven?"
Das Friedensmuseum macht auf das Schicksal von Kindersoldat*innen aufmerksam. Wir berichten Ihnen von ihrer Hoffnung auf Frieden. Wie soll das gehen, angesichts der massenhaften Verfügbarkeit von Kleinwaffen? Deutschland ist einer der größten Waffenexporteure. Anschl. Gesprächsangebot bei Kaffee. Eine zweite Führung findet um 18 Uhr statt
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Vernissage: Gegen den kommenden Krieg
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"Wann ein Krieg beginnt, das kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg?"
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(Christa Wolf: Kassandra) Leben wir in einer Vorkriegszeit? Das Reden von der nötigen "Kriegstüchtigkeit" lässt so etwas befürchten. NEIN! schreien wir - und zeigen künstlerische Positionen gegen den Krieg aus 7 Jahrzehnten. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit "Kunst für Frieden", Regensburg. Wir laden ein zur Vernissage im Friedensmuseum - Künstler*innen sind anwesend. Musik: Max Maier mit Klarinette
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ENTFÄLLT: Uganda - (k)ein vergessenes Land?
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Die angekündigte Veranstaltung mit Referentin Julia Henry muss leider entfallen
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Kreativ für den Frieden
Vorstellung von künstlerischen Werken des Schul-Kunst-Wettbewerbs "Sei Friedenskünstler*in", der im Sommer 2025 stattfand. Dem Aufruf "Werde kreativ für den Frieden!" der DFG-VK Bayern folgten unter der Schirmherrschaft von Margot Käßmann in diesem Jahr 22 Schulen mit 5.-7. Klassen, 14 Schulen mit 8.-10. Klassen und 7 Schulen mit Oberstufenschüler*innen. Von den geschätzt tausend Teilnehmenden reichten insgesamt etwa 550 Jugendliche ihre Werke ein. Referentin: Martina Jäger von der DFG-VK Würzburg
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Frauen für den Frieden - Die Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein und die Deutsche Friedensgesellschaft in Gotha
Friedenscafé und Lesung mit Gisa Steguweit, Gotha Wir fordern zuallererst den Einsatz des Wortes, der Diplomatie, um Streigkeiten zu schlichten und jegliche Kampfhandlungen zwischen den Völkern zu verhindern. Schließen wir uns den Menschen an, die ihre Stimmen erheben, sich dem Wahnsinn entgegenstellen, und WORTE statt WAFFEN benutzen. In der Vergangenheit waren das Frauen wie Bertha von Suttner und die Coburgerin Anna Bernhardine Eckstein. Sie wurde 1868 in Coburg geboren und starb 1947 auch dort. Sie ging bereits in jungen Jahren nach Boston, wurde dort Lehrerin und schloss sich der Friedensbewegung, der American Peace Society, an. In Amerika lernte sie Bertha von Suttners Schrift "Die Waffen nieder" kennen, deren Urne im Gothaer Kolumbarium steht. Über den Kampf beider Frauen für den Frieden hat Gisa Steguweit ihr Buch geschrieben, aus dem sie uns lesen wird. Das Buch kann vor Ort erworben werden.
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Unsere aktuellen Veranstaltungen finden Sie (wie immer aktuell) unter
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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg! Mo. von 17-19, Mi. von 15-17 Uhr und jeden 1. Sa. im Monat von 15-17 Uhr.
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Das Friedensmuseum wird unterstützt von der Stadt Nürnberg.
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Friedensmuseum Nürnberg, Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg
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