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Nürnberg, 06. November 2025
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Gegen neue Mittelstreckenraketen in Grafenwöhr
Liebe Freundinnen und Freunde des Friedensmuseums,
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Unter diesem Titel findet am Di., 11.11. im Friedensmuseum eine Veranstaltung statt. Wolfgang Nick bringt Sie zu dieser gefährlichen Aufrüstung auf den aktuellen Stand.
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(Der ursprüngliche Termin war der 16.10.!) Zur "Einstimmung" fanden in Grafenwöhr (250) und Stuttgart (ca. 15.000) zwei erste Demonstrationen statt, die leider in der überregionalen Presse keine Beachtung fanden. Aber das sind wir fast schon gewohnt .... Soll uns aber nicht abhalten, sich weiter gegen Aufrüstung und gegen Kriegstüchtigkeit zu engagieren. Das Friedensmuseum tut seinen Anteil und bietet die Möglichkeit sich mit diesen gewichtigen Themen auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch, dass wir uns kundig machen zum Thema Beratung von Kriegsdienstverweigerern.
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2 Bilder von den Demos in Grafenwöhr und Stuttgart:
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Die Vernissage zur Ausstellung "Gegen den kommenden Krieg" im September war eine gut besuchte und gelungene Veranstaltung. Leider konnte unser Kurator Hans Wallner nicht die Einführung in die Ausstellung machen. Birgitta Meier sprang ein und spannte den geschichtlichen Bogen von der Ausstellung "Künstler gegen den Atomkrieg" von 1958 (Hierzu gibt es eine eigene Infotafel) zu unseren Auswahl heute. Hier zum Nachlesen.
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Die Ausstellung ist nun bis zum 15. April 2026 zu sehen. Eine besondere Öffnungszeit empfehlen wir den Mo., den 19. Januar bei einer "langen Nacht der Friedenskunst" von 17-21 Uhr.
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Etwas andere Kunstwerke hat uns Martina Jäger von der DFG-VK-Bayern vorgestellt. Zahlreiche Schulklassen hatten sich zum Thema Frieden künstlerisch betätigt. Es war ein toller Nachmittag, bei einer Tasse Kaffee diese Kunstwerke anzuschauen und gemeinsam zu besprechen! Auf einer Webseite der DFG-VK sind einige Bilder zu sehen - für alle, die es nicht geschafft hatten zu kommen ... .
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Ansonsten laden wir ganz herzlich ein zu unseren nächsten Veranstaltungen. Näheres zu den Terminen wie immer in unserer nachstehenden Übersicht. Mit Sicherheit ist für jeden und jede etwas dabei.
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mit friedlichen Grüßen Ihr Kaulquappenteam.
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neue Bücher des Monats
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Agnes Imhof: Ein Brennglas des Jahrhunderts – der Friedensrebell Ernst Friedrich
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Ernst Friedrich gründete das erste deutsche Anti-Kriegsmuseum in Berlin (nicht das erste Friedensmuseum, das gründete Jan Bloch 1902 in Luzern, hier irrt die Autorin) - ein Grund für uns, seine Biografie zu studieren.
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Jürgen Resch: Druck machen
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Lust auf ein Buch, das so richtig Mut macht und sich auch noch gut liest? Jürgen Resch, der Gründer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat es geschrieben und erzählt, wie er seit 1975 beharrlich für eine bessere Umwelt kämpft: oft mithilfe der Gerichte, indem er etwa die Einhaltung bestehender Gesetze durchsetzt. Besonders penetrante Gesetzesbrecher waren z.B. die Hersteller von Dieselfahrzeugen...
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Veranstaltungen
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Di., 11.11.2025 , 19-21 Uhr
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Neue Mittelstreckenwaffen in Europa – in Grafenwöhr?
Was hat es mit diesen US-Waffen auf sich, deren Stationierung vor einem Jahr bei einer unauffälligen Pressekonferenz in Washington bekannt gegeben wurde. Diese Meldung fand kaum Resonanz in den Medien, es gab auch (fast) keine öffentliche Diskussion. In unserer Info-Veranstaltung wollen wir die Fakten und Hintergründe dazu darstellen. Diese Waffen haben Eigenschaften, die mit denen der Pershing-Raketen vergleichbar sind, die in den 1980er Jahren eine riesige Friedensbewegung ausgelöst haben. Wie gefährlich sind also diese Waffen heute? Und wieso ist Grafenwöhr ein möglicher Stationierungsort? Referent: Wolfgang Nick
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Frauen für den Frieden - Die Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein und die Deutsche Friedensgesellschaft in Gotha
Friedenscafé und Lesung mit Gisa Steguweit, Gotha Wir fordern zuallererst den Einsatz des Wortes, der Diplomatie, um Stretigkeiten zu schlichten und jegliche Kampfhandlungen zwischen den Völkern zu verhindern. Schließen wir uns den Menschen an, die ihre Stimmen erheben, sich dem Wahnsinn entgegenstellen, und WORTE statt WAFFEN benutzen. In der Vergangenheit waren das Frauen wie Bertha von Suttner und die Coburgerin Anna Bernhardine Eckstein. Sie wurde 1868 in Coburg geboren und starb 1947 auch dort. Sie ging bereits in jungen Jahren nach Boston, wurde dort Lehrerin und schloss sich der Friedensbewegung, der American Peace Society, an. In Amerika lernte sie Bertha von Suttners Schrift "Die Waffen nieder" kennen, deren Urne im Gothaer Kolumbarium steht. Über den Kampf beider Frauen für den Frieden hat Gisa Steguweit ihr Buch geschrieben, aus dem sie uns lesen wird. Das Buch kann vor Ort erworben werden.
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Friedenscafé: Friedenskunst selber machen!
In der aktuellen Kunstausstellung "Gegen den kommenden Krieg" protestieren Künstler*innen auf vielfältige Weise gegen Krieg und Gewalt. Beim Friedenscafé gibt es nach einem gemeinsamen Gang durch die Ausstellung Anregungen, selbst aktiv/kreativ zu werden - und mit verschiedenen Materialien ein eigenes kleines Friedenskunstwerk zu schaffen. Mit Elke Winter.
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Erzählcafé mit Hannes Wandt
Prof. Dr. Hannes Wandt, Arzt und Onkologe engagiert sich seit vielen Jahren in der Regionalgruppe N-Er-Fü der Internationale Ärzte*innen für die Verhütung des Atomkriegs - Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW). Das mahnende Gedenken an den Abwurf der ersten Atombombe auf die japanische Stadt Japan ist ihm dabei genauso wichtig wie das Engagement seiner Gruppe im Rahmen der Kongresse "Medizin und Gewissen" in Bezug auf die Verantwortung der Mediziner während der Nazi-Herrschaft. Mehr aus diesem aktiven politischen Leben erfahren sie während unseres Erzählcafés. Das Gespräch führt Christine Mößner.
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Mo., 19.01.2026 , 17-21 Uhr
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Lange Nacht der Friedenskunst
Nutzen Sie die Gelegenheit die aktuelle Kunstausstellung "Gegen den kommenden Krieg" über die normale Öffnungszeit hinaus zu sehen und mit uns ins Gespräch zu kommen.
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Friedenscafé: Die Künstlerin Eva Schwimmer (1901-1986)
Neben Dore Meyer-Vax ist mit Eva Schwimmer eine weitere Künstlerin in unserer Kunst-Ausstellung "Gegen den kommenden Krieg" mit 2 Bildern vertreten. Elke Winter wird sie uns näher vorstellen.
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Unsere aktuellen Veranstaltungen finden Sie (wie immer aktuell) unter
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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg! Mo. von 17-19, Mi. von 15-17 Uhr und jeden 1. Sa. im Monat von 15-17 Uhr.
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Das Friedensmuseum wird unterstützt von der Stadt Nürnberg.
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Wenn Sie die Kaulquappe nicht mehr wünschen:
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Friedensmuseum Nürnberg, Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg
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