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Nürnberg, 19. September 2025
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Vernissage: "Gegen den kommenden Krieg"
Liebe Freundinnen und Freunde des Friedensmuseums,
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nur noch wenige Tage zu unserer Vernissage
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am Freitag, 26. September 2025, um 16 Uhr !
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Gestern waren wir in Regenburg beim Verein Kunst für Frieden e.V. und haben bei Hans Wallner, dem Vorsitzenden, die Bilder abgeholt. Nun müssen sie noch hergerichtet und aufgehängt werden. Es bleibt spannend bis zur Eröffnung.
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Ansonsten laden wir ganz herzlich ein zu unseren neuen Veranstaltungen Näheres zu den Terminen wie immer in unserer nachstehenden Übersicht. Mit Sicherheit ist für jeden und jede etwas dabei.
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Liebe FriedensfreundInnen, sehen wir uns bei der Vernissage ?!
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mit friedlichen Grüßen Ihr Kaulquappenteam.
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neue Bücher des Monats
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Teseo La Marca: Die fehlgeleitete Islamdebatte und ihre Folgen
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...gebürtig in Südtirol, konvertierte vor Jahren selbst im Iran zum Islam, um seine Frau heiraten zu dürfen. Beide lebten auch immer wieder in Persien, bis ihnen die Repression gegen die Freiheitsbewegung zu gefährlich wurde. Als freier Journalist schreibt er für taz und NZZ. Seine These: Antimuslimischer Rassismus – nicht nur der AfD und Islamismus fördern sich gegenseitig! Verderblich ist eine vermeintlich anti-rassistische und kulturrelativistische Haltung, die reaktionäre und gewaltfördernde Elemente im Islam nicht wahrhaben will – es lohnt sich genau hinzusehen! Als Negativbeispiel wird Außenministerin Baerbock und ihre Reaktion auf die Morde der Mullahs zitiert. Der "Islamismus" entstand mitnichten als Reaktion auf die europäische Kolonisation, sondern lässt sich schon im 14. Jahrhundert nachweisen – genauso wie sich liberale Traditionen eigenständig entwickelt haben und nicht Abklatsch...
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Olaf Müller: Atomkrieg – eine Warnung
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Kennen Sie noch die "Reclam-Hefte", offiziell "Reclams Universalbibliothek"? Seit 1867(!) versucht der Reclam-Verlag damit, "Bildung für alle zum kleinen Preis" und im Miniformat anzubieten. Mittlerweile gibt es nicht nur die Literaturklassiker in diesem Format, sondern auch notwendiges Basiswissen. Und um Basiswissen handelt es sich bei dem Buch, das ich heute besprechen möchte. Seit seinem "Pazifismus"-Buch ist Professor Müller ein gern gehörter Podcast-Gast, weil er es versteht komplizierte Zusammenhänge allgemeinverständlich und trotzdem präzise darzustellen. Es macht Spaß, ihm zuzuhören – und auch Spaß, ihn zu lesen, trotz des ernsten Themas. Wer nur diffuse Vorstellungen hat, was Atomkrieg heute bedeuten könnte (nämlich keine Neuauflage von "Hiroshima") sollte das Buch genauso lesen wie diejenigen, die schon seit Jahren Bescheid zu wissen glauben – sie werden eine effektivere Argumentation lernen. Kurz: ich wünsche dem Büchlein (7 Euro) die weitestmögliche Verbreitung!
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Veranstaltungen
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Friedenscafé: Die Nürnbergerin Dore Meyer-Vax – eine Künstlerin für den Frieden
In der aktuellen Kunstausstellung "Gegen den kommenden Krieg" wird auch der Linolschnitt "Im Bunker, o.J." der Nürnberger Künstlerin Dore Meyer-Vax (1908-1980) gezeigt. Wer kennt sie (noch), diese Friedenskünstlerin: am Vestnertorgraben aufgewachsen, Mitbegründerin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, ehemalige Nürnberger Stadtratskandidatin der Deutschen Friedensunion…? Beim Friedenscafé stellt Elke Winter einige Lebensstationen dieser Künstlerin vor. Die Kunstausstellung "Gegen den kommenden Krieg" kann ab 15 Uhr angeschaut werden.
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Do., 16.10.2025 , 19-21 Uhr
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Neue Mittelstreckenwaffen in Europa – in Grafenwöhr?
Was hat es mit diesen US-Waffen auf sich, deren Stationierung vor einem Jahr bei einer unauffälligen Pressekonferenz in Washington bekannt gegeben wurde. Diese Meldung fand kaum Resonanz in den Medien, es gab auch (fast) keine öffentliche Diskussion. In unserer Info-Veranstaltung wollen wir die Fakten und Hintergründe dazu darstellen. Diese Waffen haben Eigenschaften, die mit denen der Pershing-Raketen vergleichbar sind, die in den 1980er Jahren eine riesige Friedensbewegung ausgelöst haben. Wie gefährlich sind also diese Waffen heute? Und wieso ist Grafenwöhr ein möglicher Stationierungsort? Referent: Wolfgang Nick
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Kreativ für den Frieden
Vorstellung von künstlerischen Werken des Schul-Kunst-Wettbewerbs "Sei Friedenskünstler*in", der im Sommer 2025 stattfand. Dem Aufruf "Werde kreativ für den Frieden!" der DFG-VK Bayern folgten unter der Schirmherrschaft von Margot Käßmann in diesem Jahr 22 Schulen mit 5.-7. Klassen, 14 Schulen mit 8.-10. Klassen und 7 Schulen mit Oberstufenschüler*innen. Von den geschätzt tausend Teilnehmenden reichten insgesamt etwa 550 Jugendliche ihre Werke ein. Referentin: Martina Jäger von der DFG-VK Würzburg
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Sa., 25.10.2025 , 13 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof, Nürnberg, Adam-Klein-Str. 6
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Schritte zum Frieden denken - Trotz Krieg und Rüstungswahn
Friedenscafé: Friedenskunst = Friedensbotschaft!
Schon immer haben Menschen ihre Sehnsucht nach Frieden auf unterschiedliche Weise ausgedrückt, z.B. durch Kunstwerke, wie aktuell im Friedensmuseum in der Ausstellung "Gegen den kommenden Krieg" zu sehen ist. In Geschichten, Liedern und konkreten Gegenständen finden wir eine eher unspektakuläre Art von Friedenskunst. Ihre Botschaften begleiten uns durch unseren Alltag, manchmal durch unser Leben. Zum Friedenscafé sind Sie eingeladen, Ihre "Friedensbotschafter" mitzubringen und vorzustellen. Dies kann z.B. eine Geschichte sein, ein Spruch, ein Button…und auch das Friedensmuseum holt so manche Überraschung aus seiner eigenen Schatztruhe. Mit Elke Winter. Die Kunstausstellung "Gegen den kommenden Krieg" kann ab 15 Uhr angeschaut werden.
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Sa., 08.11.2025 , 10-16:15 Uhr, eckstein
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Dem Frieden dienen, aber wie?
Wehrpflicht-Dienstpflicht-Militarisierung Studientag zur Ökumenischen FriedensDekade - Perspektiven der evangelischen Friedensethik - Frieden schaffen mit oder ohne Waffen? Gedanken zu Bundeswehr, Frieden und Sicherheit - Der Beitrag von Jugendfreiwilligendiensten zum Frieden Anmeldung bis 31.10.2025 über www.evangelische-stadtakademie-nuernberg.de Veranstalter: NEFF, Evang. Stadtakademie, Kokon
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Di., 11.11.2025 , 19-21 Uhr
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Wie hoch ist die Atomkriegsgefahr heute?
Verschiedentlich ist zu hören, dass aktuell die Gefahr eines Atomkriegs größer sei als in der Vergangenheit. Was steckt hinter dieser Aussage, ist das nur Panikmache oder kann man dafür reelle Gründe angeben? Wir wollen in unserer Info-Veranstaltung analysieren, was die aktuellen Risikofaktoren sind. Diese haben dazu geführt, dass die Wissenschaftler des Bulletin of the Atomic Scientists zuletzt die sog. Weltuntergangsuhr (englisch: "Doomsday Clock") auf 58 Sekunden vor Mitternacht gestellt haben. So nah am Abgrund befand sich die Menschheit noch nie! Referent: Wolfgang Nick
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Frauen für den Frieden - Die Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein und die Deutsche Friedensgesellschaft in Gotha
Friedenscafé und Lesung mit Gisa Steguweit, Gotha Wir fordern zuallererst den Einsatz des Wortes, der Diplomatie, um Stretigkeiten zu schlichten und jegliche Kampfhandlungen zwischen den Völkern zu verhindern. Schließen wir uns den Menschen an, die ihre Stimmen erheben, sich dem Wahnsinn entgegenstellen, und WORTE statt WAFFEN benutzen. In der Vergangenheit waren das Frauen wie Bertha von Suttner und die Coburgerin Anna Bernhardine Eckstein. Sie wurde 1868 in Coburg geboren und starb 1947 auch dort. Sie ging bereits in jungen Jahren nach Boston, wurde dort Lehrerin und schloss sich der Friedensbewegung, der American Peace Society, an. In Amerika lernte sie Bertha von Suttners Schrift "Die Waffen nieder" kennen, deren Urne im Gothaer Kolumbarium steht. Über den Kampf beider Frauen für den Frieden hat Gisa Steguweit ihr Buch geschrieben, aus dem sie uns lesen wird. Das Buch kann vor Ort erworben werden.
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Friedenscafé: Friedenskunst selber machen!
In der aktuellen Kunstausstellung "Gegen den kommenden Krieg" protestieren Künstler*innen auf vielfältige Weise gegen Krieg und Gewalt. Beim Friedenscafé gibt es nach einem gemeinsamen Gang durch die Ausstellung Anregungen, selbst aktiv/kreativ zu werden - und mit verschiedenen Materialien ein eigenes kleines Friedenskunstwerk zu schaffen. Mit Elke Winter.
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Unsere aktuellen Veranstaltungen finden Sie (wie immer aktuell) unter
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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg! Mo. von 17-19, Mi. von 15-17 Uhr und jeden 1. Sa. im Monat von 15-17 Uhr.
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Das Friedensmuseum wird unterstützt von der Stadt Nürnberg.
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Friedensmuseum Nürnberg, Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg
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