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Kaulquappe September 2019 vom 11.09.2019:

Nürnberg, 11.09.2019

 Liebe FriedensfreundInnen,

Wir hoffen Sie hatten schöne Sommertage und freuen sich auf etwas Neues im Friedensmuseum?

Die neue Ausstellung ab 27.9. greift weniger Erfreuliches auf: es geht um den unsäglichen Skandal der Abschottung Europas der unmenschlichen Flüchtlingspolitik in unserem Land. 

Wohin geht diese Gesellschaft? Und wohin können sich Menschen auf der Flucht vor Unterdrückung, Menschenrechtsverletzung und Umweltzerstörung wenden?

Es gibt viel Gerede – wir lassen die Kunst sprechen!

Das Titelbild zeigt es schon ganz ansprechend und der erste Skulpturen-Gast ist bereits im Museum eingezogen.

Lassen Sie sich überraschen und besuchen Sie uns zur Vernissage

 am Fr., 27. September 2019 um 17 Uhr 

Für die Musik haben wir Martin Krechlak, ein Saxofonist engagiert, 

Dass wir wieder einige Veranstaltungen geplant haben ist natürlich ganz selbstverständlich. 

Sie sind herzlich Willkommen!!

Ihr Team der Kaulquappe.

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Veranstaltungen:

Fr., 20.09.2019 , um 18 und 19 Uhr 
Geheimnisse im Friedensmuseum ?! 
Was ist nötig, um z.B. einen Diktator zu stürzen? Eine Untergrundarmee, viele Waffen … ? Wir wollen das erfolgreichste Mittel präsentieren, es hier aber nicht verraten: es fängt an mit „G“. Wenn Sie sich fragen, was das mit dem Friedensmuseum zu tun hat, dann besuchen Sie uns in der Kaulbachstraße!
Eine Veranstaltung im Rahmen der Nürnberger Stadt(ver)führung im Friedensmuseum. 


Fr., 27.09.2019 , um 17 Uhr 
Vernissage: Mensch, wo gehst Du hin? 
Zeitgenössische Künstlerlnnen zu Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung.
Mensch, wo gehst Du hin? Menschen sind weltweit unterwegs, meist nicht freiwillig. Sie fliehen zum Beispiel vor Kriegen oder Unterdrückung, vor Missernten und anderen Folgen zerstörter Umwelt. Was haben wir damit zu tun? Deutsche Waffenexporte machen Kriege führbar! Verhindert unser Wirtschaftssystem die Entwicklungschancen und Zukunftsperspektiven der „Dritten Welt“? Und wie hängt unser Konsum mit der Klima-Katastrophe zusammen? Die KünstlerInnen der Ausstellung setzen sich in vielfältiger Weise mit Schicksalen von MigrantInnen auseinander. Gemeinsam ist ihnen die menschliche Anteilnahme. Lassen Sie sich davon berühren!
Es stellen aus: Kurt Bachner (Kematen/Ybbs), Thomas Bühler (Berlin), Gabriele Griese-Heindl (Regenstauf), Mechthild Hartung (Wolfsburg), Rolf Hartung (Köln), Annabelle Poertner (München), Hans Wallner (Regensburg).
In Zusammenarbeit mit dem Verein Kunst für Frieden e. V., deren Vorsitzender Hans Wallner in die Ausstellung einführt. Musik: Martin Krechlak, Saxophon 


Fr., 11.10.2019 , 17 bis 20 Uhr 
Tag der offenen Kunst im Friedensmuseum 
Das Friedensmuseum zeigt in seiner aktuellen Ausstellung Kunstwerke, die sich mit dem Thema Frieden und Völkerverständigung auf vielfältige Weise auseinandersetzen. Bei einer Tasse Kaffee können Sie mit uns ins Gespräch kommen.
Die Veranstaltung findet im Zusammenhang des Tages der offenen Tür der Stadt Nürnberg statt. 


Mo., 21.10.2019 , um 19:30 Uhr 
Das Atomwaffen-Kartell – Ende der Abrüstung (ARD 2019) 
Wer hat eigentlich mitgekriegt, wie massiv die atomare Rüstung schon wieder betrieben wird? Hier wird ganz groß Geld verdient. Und für welche Strategie sollen die neuen Atomwaffen gut sein? Dazu werden wir das aktuelle Video streamen und dann diskutieren. Übrigens kommen auch die ehemaligen Atomschutzbunker Nürnbergs vor. Moderation: Wolfgang Nick 

Mi., 23.10.2019 , um 18:45 Uhr im Germanischen Nationalmuseum 
Frieden und Krieg: ein Streifzug im Germanischen Nationalmuseum 
Wir streifen mit dem Künstler Hans Wallner durch das GNM und suchen Bilder von Frieden und Krieg. Kein Weg ist vorgegeben, wir lassen uns inspirieren und entdecken so viel Neues. Der Eintritt ist frei (Mittwochabend). Lust auf mehr? Am 19. November vertiefen wir dann unsere Entdeckungen bei einem Vortrag im Friedensmuseum.
ACHTUNG! Treffpunkt 18:45 Uhr im Foyer des GNM 


Mi., 30.10.2019 , um 19:30 Uhr 
Kunst als Waffe für die Würde des Menschens 
Ein Abend mit der Künstlerin Mechthild Hartung aus Wolfsburg.
Unübersehbar steht sie im Schaufenster des Friedensmuseums – die Figurengruppe der Künstlerin Mechthild Hartung. Der Titel „Willkommen in Europa“ provoziert und bedrückt zugleich. Denn am Ende der Skulpturen blockiert der NATO-Stacheldraht den Weg in die Freiheit und Sicherheit. Frau Hartung greift mit ihren Gestaltungsideen die unhaltbaren Zustände in unserem Land, in Europa, auf. Kunst als Waffe für die Würde des Menschens, als Ausdruck von Solidarität und Widerstand für die „Letzten“ unserer Gesellschaft – so will Mechthild Hartung ihre Werke verstanden wissen.
Ein spannender Abend mit einer engagierten Künstlerin! 


Fr., 08.11.2019 , um 16 Uhr 
Erzählcafé mit Chris Mößner 
Seit diesem Jahr ist sie nicht mehr die hauptamtliche Friedensarbeiterin beim Nürnberger Evangelischen Forum für den Frieden, engagiert sich aber weiterhin für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung u.a. auch im Friedensmuseum: Chris Mößner. Von ihrer ersten Demo am Buß- und Bettag 1979 gegen die Munitionsbunker im Sebalder Reichswald über den Widerstand gegen die WAA, die Mütter gegen Atomkraft und Bündnis90/Die Grünen bis zur Arbeit im NEFF wollen wir ihren politischen Weg nachverfolgen. Die Fragen stellt dieses Mal Elke Winter

Di., 19.11.2019 , um 19:30 Uhr 
Kunst als Widerstand gegen Krieg 
Vortrag von Hans Wallner, Kunst für Frieden e.V, Regensburg.
Ein Streifzug durch die Kunstgeschichte: Vom Mythos des Goldenen Zeitalters bis in die Gegenwart: was treibt Künstler*innen an, sich mit Krieg und Frieden auseinanderzusetzen und wie? 


Do., 28.11.2019 , um 19:30 Uhr 
Der kurze Traum vom Frieden: Sonja Lerch, Heldin und Pazifistin. 
Kaum jemand kennt sie – und doch war Sonja Lerch neben Kurt Eisner die geistige Führerin der Novemberrevolution von 1918. Gemeinsam mit ihm organisierte sie einen pazifistischen Aufstand in München: durch Generalstreik wollte sie endlich den Krieg beenden. Unermüdlich rief sie mit großem Erfolg die ArbeiterInnen in den Munitionsfabriken auf, ihre Arbeit niederzulegen. Der kurze Traum vom Frieden endete in der Niederschlagung der Massenproteste. Zusammen mit anderen Aktivisten wurde sie verhaftet. Am 29.3.1918 wurde Sonja Lerch unter nicht geklärten Umständen tot in ihrer Zelle im Gefängnis München-Stadelheim aufgefunden. Wer war Sonja Lerch, was hat sie zu ihrem pazifistischen Engagement getrieben? Elke Winter stellt uns diese mutige Friedensfrau vor. 

Mo., 02.12.2019 , um 19:30 Uhr 
Der Anfang vom Ende der Atomwaffen (Film von Alvaro Orus, 2018) 
Nach der Zerstörung des INF-Vertrags (Mittelstreckenraketen-Verbot) im Sommer gewinnt das atomare Wettrüsten an Fahrt. Doch mit ICAN, der Internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen keimt Hoffnung auf: Wir zeigen den preisgekrönten Dokumentarfilm*) über das Zustandekommen des Atomwaffen-Verbotsvertrags.
Moderation: Wolfgang Nick
*) Award of Merit des Accolade Global Film Competition 

 

Hier weitere Veranstaltungen der Nürnberger Friedensbewegung

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Die ersten Gäste sind da

Die ersten Gäste sind da

Gestern, am 4.9.2019 haben uns Mecki (Mechthild) und Alfred Hartung aus Wolfsburg besucht und uns die erste Skulpturengruppe „Willkommen in Europa“ für unsere neue Ausstellung ab 27.9. aufzustellen. Sie stehen nun im Schaufenster und machen schon mal Appetit auf die neue Schau. Währenddessen sammelt Hans Wallner in Regensburg eifrig die anderen Kunstwerke ein um in 2 Wochen unser Museum voll …

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Zwei neue Büchertipps

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Wolfgang Benz: Im Widerstand

Wolfgang Benz: Im Widerstand

….Größe und Scheitern der Opposition gegen Hitler Benz (*1941) , streitbarer Antisemitismus- Faschismus- und Vorurteilsforscher legt hier ein Alterswerk vor, das man gerne zur Hand nimmt, denn der Autor kann spannend erzählen. Er teilt sein Werk ein in: Widerstand vor 1933 (Warnungen, Analysen), Widerstand aus der Arbeiterbewegung, von Christen, von Soldaten usw. bis hin zur Analyse von nonkonformem Verhalten. Er …

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P.V. Rajagopal: Reise in ein anderes Indien

P.V. Rajagopal: Reise in ein anderes Indien

Der Autor, Rajagopal (Rajaji), geboren 1948 in Kerala, sieht sich in der Tradition Gandhis. Seit etwa 1990 organisiert er die Kämpfe indischer Adivasi (sog. Ureinwohner, die nicht zur Hindu-Mehrheitsgesellschaft gehören). Vorwiegende Kampfform sind dabei wochenlange Fußmärsche (Yatra) quer durch das Land. Trotz fortschrittlicher Gesetzgebung und trotz Landreformen werden die Adivasi nämlich immer noch an den Rand gedrängt in den Dörfern. …

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Besuchen Sie uns im Museum in der Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg!
Mo. von 17-19, Mi von 15-17 Uhr und am 1. Samstag im Monat von 15-17 Uhr

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